Essen und Gesundheit

Forscher entdecken Nasch-Hormon

  1. Seite ausdrucken Seite ausdrucken
  2. Weitersagen Weitersagen

Möglicherweise ist das Hormon Ghrelin dafür verantwortlich, dass Menschen essen, obwohl sie längst satt sind. Das fanden US-amerikanische Forscher des UT Southwestern Medical Center in Dallas in einem Versuch mit Mäusen heraus.

Schon länger gibt es die Vermutung, dass Ghrelin zu dem Phänomen führt, dass hungrige Menschen im Supermarkt mehr einkaufen als satte Menschen. Die neue Untersuchung zeigt nun, dass Ghrelin zudem bereits satte Menschen vor allem leckere Speisen weiter essen lässt, also vor allem Lebensmittel, die ein Gefühl der Belohnung vermitteln. Da Menschen und Mäuse dieselben Typen von Gehirnzellverbindungen und Hormonen besitzen und auch das "Wohlfühlzentrum" im Gehirn ähnlich ist, kann es möglich sein, dass der Botenstoff auch Menschen zum Naschen verleitet.



Hier können Sie weitere Funktionen für diese Seite nutzen.

Bookmark and Share