Essen und Gesundheit

Gesundheitsmeldungen Ausgabe 38

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Mehr Falten durch Botox
Amerikanische Dermatologen vom Weill Cornell Medical College haben in einer Studie festgestellt, dass Injektionen mit dem Nervengift Botox möglicherweise die Faltenbildung an anderer Stelle fördern. Dies gelte zumindest bei einer längeren Anwendung von mindestens einem Jahr. Botox wird gegen Falten um die Augen und auf der Stirn gespritzt. Dort soll es die Falten durch Lähmung der Nerven glätten. Doch die Mimik lässt sich nicht gänzlich abstellen. Es können deshalb Falten an anderen Stellen entstehen.

Freunde verlängern das Leben

Freunde machen das Leben nicht nur reicher, sondern auch länger, das haben jetzt Wissenschaftler festgestellt. Die Forscher von der Universität Adelaide in Australien untersuchten über zehn Jahre lang knapp 1.500 Studienteilnehmer, die 70 Jahre und älter waren. Ihr Fazit: Menschen, die über viele gute Freundschaften verfügen, leben wesentlich länger.

Meerrettich: natürliches Antibiotikum

Die scharfe Rettichwurzel ist sowohl ein Bakterienkiller als auch eine Vitaminbombe. Meerrettich hat einen doppelt so hohen Vitamin C-Gehalt wie eine Zitrone. Die Senföle, die ihm seinen scharfen Geschmack geben, wirken auch gegen Bakterien. In der Volksmedizin ist der Meerrettich deshalb als Arznei bei Erkrankungen von Harnwegen und Atemwegen bekannt.

Medikamente und Autofahren

Nicht nur Alkohol, auch Medikamente können Reaktionen im Straßenverkehr negativ beeinflussen. Daher sollte man, wenn man Medikamente einnimmt und Auto fährt, vorher den Beipackzettel lesen und darauf achten, ob vor dem Fahren eines Fahrzeuges gewarnt wird. Zumeist handelt es sich dabei um Schlaf- und Beruhigungsmittel, Psychopharmaka, Medikamente gegen Allergien und starke Schmerzmittel. Manche Grippemedikamente sind aber auch betroffen.

Musik gegen Schmerzen

Laut einer Studie des Schmerzzentrums der Universität Heidelberg in Kooperation mit anderen deutschen Schmerzkliniken kann Musik eine sehr wirksame Schmerztherapie sein. 120 Patienten spielten im Rahmen der Studie nach einem sehr genauen Zeitplan Instrumente wie Gong oder Xylofon. Bei zwei Dritteln der Kranken lösten sich daraufhin seelische Verspannungen und auch die Schmerzen ließen nach. Musiktherapie ist besonders bei chronischen Schmerzzuständen ohne erkennbare organische Ursache sehr wirksam. Auch eine Studie der Universität Montreal kam zu dem Ergebnis, dass Schmerzen bei Musik um rund 15 Prozent weniger schlimm erscheinen.



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