Körper und Seele

Kieselerde: Urstoff aus der Natur

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Kieselerde gilt als wahres Schönheitsmittel aus der Natur. Schon unsere Vorfahren haben das Naturheilmittel zur Linderung von vielerlei Beschwerden verwendet, wie z. B. bei Hauterkrankungen und Haarausfall. Kieselerde wird durch die Ablagerung von Kieselalgen im Boden gewonnen. Diese mikroskopisch kleinen Algen kommen in allen Gewässertypen der Erde vor. Nach dem Absterben dieser Algen bleibt eine dicke Ablagerungsschicht ihrer nicht verwesenden Schalen zurück – die Kieselerde. Wichtigster Bestandteil des kalkähnlichen Stoffes ist Silicium (Bestandteil der Kieselsäure). Dieses Spurenelement ist neben Sauerstoff das am weitesten verbreitete Element auf der Erde und wird von der Natur immer dann eingesetzt, wenn Bindegewebe aufgebaut werden soll. Pflanzen nehmen es über ihre Wurzeln aus dem Boden auf.

Auch der Mensch kann von dem Mineral profitieren. Neben Biotin unterstützt Silicium die Bildung fester Fingernägel, das Wachstum von glänzendem Haar und den Aufbau schöner Haut. Silicium ist auch an der Bildung von Knochen- und Knorpelgewebe beteiligt. Mit zunehmendem Alter und durch einseitige Ernährung sinkt der Siliciumgehalt im Körper und die Spannkraft und die Elastizität des Bindegewebes lassen nach. Daher muss Kieselsäure über die Nahrung aufgenommen werden. Silicium-Lieferanten wie Vollkornprodukte und Gemüse sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. Doch weil durch industrielle Verarbeitung der Nahrung viele Vitalstoffe verloren gehen, ist eine zusätzliche Gabe von Kieselsäure in Form von Kapseln oder Pulver empfehlenswert.



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