Ratgeber

Heilpflanzen und Alternativmedizin 23.01.2012

Das Pflaster, das wirkt

Ob zur Linderung von Schmerzen, zum Schutz vor Seekrankheit oder zum Abgewöhnen des Rauchens – wirkstoffhaltige Pflaster können eine gute Alternative zu herkömmlichen Medikamenten darstellen, wenn man sie korrekt anwendet.

Bei der Verwendung von Arzneipflastern muss man jedoch Geduld mitbringen, denn einige erzielen die Wirkung erst nach 12 bis 24 Stunden. Der Wirkstoff des Pflasters dringt in die Haut ein und gelangt dort in winzige Blutgefäße, wandert dann in den Blutkreislauft, der ihn zum Wirkort transportiert.

Wichtig ist vor allem die korrekte Handhabung dieser Pflaster:

  • Die Hautstelle, die beklebt werden soll, sollte möglichst keine Haare oder Narben vorweisen
  • Der Bereich darf weder gereizt noch gerötet sein
  • Lesen Sie vorab sorgfältig die Packungsbeilage
  • Die Hautfläche sollte weder verschwitzt, feucht oder fettig sein. Reinigen Sie sie vorab und trocken sie anschließend gründlich
  • Verwenden Sie keine Cremes oder Lotion
  • Das Pflaster nicht zerschneiden
  • Berühren Sie die Klebefläche des Pflasters nicht und waschen Sie sich nach der Anwendung die Hände
  • In der Regel sollte man vorerst nicht duschen, schwimmen oder Sport treiben. Sonnenbäder sind tabu, Sauna und Wärmekissen sollten ebenfalls gemieden werden
  • Benutzte Pflaster sollten fachgerecht entsorgt und vor Kindern ferngehalten werden

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