Ratgeber

Heilpflanzen und Alternativmedizin 15.02.2012

Nächtliche Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe sind sehr unangenehm bis schmerzhaft. Vor allem, wenn man von ihnen nachts aus süßen Träumen gerissen wird. Wie kann es überhaupt dazu kommen?

Thomas Assmann vom Deutschen Hausärzteverband hat sich intensiv mit dem Thema nächtliche Wadenkrämpfe beschäftigt. Und weist Betroffene darauf hin, dass selbst wenn wir schlafen, unser Gehirn aktiv ist. Träumen wir beispielsweise, dass wir rennen oder laufen, so kann es sein, dass sich auch der Körper mitbewegt und die Muskeln angespannt werden. Ursprung ist hier meistens erhöhter Stress.

Doch können die Krämpfe in den Waden auch daher rühren, dass ein Magnesiummangel vorliegt. Wer des Öfteren nachts von Krämpfen heimgesucht wird, sollte dreimal täglich bis zu 500 Milligramm Magnesium zu sich nehmen. Eine ausgewogene Ernährung sowie regelmäßiger Schlaf können außerdem das Vorhaben unterstützen. Verschwinden die Wadenkrämpfe trotzdem nicht, so sollte von einem Arzt untersucht werden, ob möglicherweise eine Durchblutungsstörung oder Nervenerkrankung der Auslöser sein könnte.

Was tun, wenn der Krampf beginnt? Der Hausarzt empfiehlt:

  • Zehen anfassen und Richtung Schienbein ziehen
  • Eine Massage kann helfen, die Muskulatur zu lockern
  • Warme Umschläge oder heißes Abduschen können außerdem Linderung verschaffen


Deutscher Hausärzteverband

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