Abnehmen
Abnehmen, Schlanksein, besondere Ernährungsweisen und Kuren – das Thema Figur verfolgt uns auf Schritt und Tritt, zu jeder Jahreszeit. Mit den neuesten Diät-Tipps, mal auf Kohlenhydrate, mal ausschließlich auf Eiweiße ausgerichtet, soll der Weg zur Traumfigur geebnet werden. So steht für viele der Aspekt der Schönheit im Vordergrund. Geschürt durch die Vorbilder der Werbe- und Modebranche ist Schlanksein in. Doch dies war nicht immer so.
Körperästhetik im Wandel
Besonders in der Renaissance und im Barock werden rundliche Frauen bevorzugt. Starke Hüften, weibliche Rundungen und ein leichtes Doppelkinn galten vom 15. bis ins 18. Jahrhundert hinein als schön und begehrenswert. Viele Skulpturen und Gemälde dieser Zeit zeugen vom damaligen Schönheitsideal üppiger Frauenkörper. Mit der Zeit übernahm jedoch der Schlankheitswahn die Idealstellung. Nur für wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg gab es eine einmalige Renaissance der üppigen weiblichen Rundungen, die durch zum Beispiel Marilyn Monroe berühmt wurden, doch hielt dies nur kurz an und endete mit der Jugendbewegung der 68er Jahre.
Sich wohl fühlen
Trotz aller Schönheitsideale ist die Figur alleine nicht ausschlaggebend. Viel wichtiger ist es vor allem, dass man sich in seiner eigenen Haut wohl fühlt und auf seine Gesundheit achtet. Denn Schönheit hat auch viel mit Ausstrahlung zu tun und die hat man besonders dann, wenn man sich wohl fühlt und mit sich selbst zufrieden ist. Ein gutes Körpergefühl und keine lästigen Gedanken, die Kalorien zählen machen einen Menschen häufig sympathischer, als jemand, der ständig auf Leckereien verzichtet und jede einzelne Zutat auf ihren Fettgehalt hin untersucht.