Gehirn
Dass man mal eine Telefonnummer oder einen Geburtstag vergisst, kann schnell passieren, denn unser Gehirn erhält täglich viele Eindrücke und speichert viele Informationen ab. Kommt dies jedoch häufiger vor, dass man etwas vergisst und sich nicht mehr an Namen oder Daten erinnern kann, ist es höchste Zeit sein Gehirn zu trainieren und ihm die richtige Pflege zukommen zu lassen. Doch dabei gilt: je eher desto besser.
Volle Festplatte
Für eine vereinfachte Darstellung unseres Gehirns, kann man dieses wohl mit einem Computer vergleichen. Während man bei dem Computer die Daten und Bilder, Namen und alle anderen wichtigen Informationen auf der Festplatte abspeichert, tut man dieses bei unserem Gehirn im Gedächtnis. Ist der Computer etwas älter oder läuft er langsamer, wird er einfach aktualisiert und seine Festplatte erweitert. So einfach ist dies mit unserem Gehirn jedoch nicht. Man kann unser Gehirn zwar nicht erweitern, man kann es aber trainieren. Zum Gehirntraining gehört jede Art von Denksportaufgabe, deren Auswahl vom althergebrachten Kreuzworträtsel bis hin zum Logikrätsel Sudoku reicht. Regelmäßiges Training hält die grauen Zellen fit, besonders je früher man damit anfängt.
Beste Versorgung fürs Gehirn
Um leistungsstark und effizient zu funktionieren ist es wichtig, dass unser Gehirn mit den richtigen Nährstoffen und ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Eine gute, umfangreiche Rundumversorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist wichtig für die normalen psychischen und neurologischen Funktionen. Sie unterstützen die Aktivität der Gehirn- und Nervenzellen. Einige Beispiele von wichtigen Vitalstoffen sind die Vitamine B6, B12 und Folsäure, oder auch Vitamin E. Um Kraft zu tanken, ist neben der Aufnahme der richtigen Vitalstoffe auch die Versorgung mit ausreichend Kraftstoff, also mit Energie ausschlaggebend. Diese ist in Form von Glukose in Kohlenhydraten enthalten, die durch die tägliche Nahrung aufgenommen werden muss.
Aufgrund dieser Tatsache ist es empfehlenswert, den Tag mit einem gesunden Frühstück mit Haferflocken oder Müsli, Obst oder Vollkornbrot zu beginnen, da dies dem Gehirn die Kraft und Energie liefert, die es für einen guten Start in den Tag braucht und die Energiespeicher wieder auffüllt, die über Nacht aufgebraucht wurden. Neben den Kohlenhydraten spielen aber auch die Eiweiße, die sogenannten Proteine, eine wichtige Rolle für den reibungslosen Ablauf der Gehirnfunktionen. Da sie ein entscheidender Bestandteil der Botenstoffe des Gehirns sind und Informationen durch das Nervensystem transportieren, sollten sie ebenfalls durch die Nahrung aufgenommen werden, um die Gehirnfunktionen nicht einzuschränken. Zu finden sind Eiweiße hauptsächlich in Milch- und Milchprodukten wie Käse, Joghurt, magerem Fleisch, Hülsenfrüchten, Fisch oder Nüssen.
Sportliches Gehirn
Wie bereits bekannt, tut regelmäßige Bewegung und Sport dem Körper und der Gesundheit sehr gut. Doch auch unser Gehirn kann von der körperlichen Tätigkeit nur profitieren. Wissenschaftler fanden heraus, dass schon ein paar Bahnen im Schwimmbecken, eine Radtour durchs Grüne oder eine Wanderung durch die Hügel, die Funktionen des Gehirns positiv beeinflussen und so den Geist jung halten können. Grund dafür sei, so die Forscher, dass sich durch den regelmäßigen Sport mehr Verknüpfungen zwischen den Nervenenden und den Neuronen bilden, so dass die Leistungsfähigkeit des Gehirns und des Gedächtnisses gesteigert wird. Man vermutet weiter, dass körperliche Bewegung und regelmäßiger Sport dazu beitragen können einem frühzeitigen Abbau der Gedächtnisleistung entgegenzuwirken. Dabei ist es jedoch wichtig, diese körperliche Tätigkeit mit regelmäßigem Gedächtnistraining zu kombinieren.