Knochen
Ganze 10 Kilogramm Knochen tragen wir jeden Tag mit uns herum. Dabei besteht unsere Knochenmasse aus etwa 206 verschiedenen Knochen unterschiedlicher Größe, die unseren Körper von innen heraus stützen und so für unsere äußere Form sorgen. Je nach Länge und Größe bestimmen sie so unsere Körpergröße sowie unser Aussehen.
Bestandteile der Knochen
Unsere Knochen bestehen aus sowohl organischen als auch aus anorganischen Substanzen sowie aus Wasser. Während das Wasser in etwa 10 Prozent der Masse ausmacht, bestehen etwa 20 Prozent der Knochenmasse aus organischen Substanzen und ganze 70 Prozent aus anorganischen Substanzen. Zu diesen anorganischen Substanzen gehören hauptsächlich Mineralstoffe, wie vor allem Calcium. Dieses Mineral spielt für den Knochenaufbau und –erhalt eine wichtige Rolle und muss dem Körper deswegen durch die Nahrung zugeführt werden. Enthalten ist Calcium hauptsächlich in Milch- und Milchprodukten. Um Calcium jedoch effektiv aufzunehmen und verwerten zu können, benötigt der Körper Vitamin D, das ebenfalls mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Bei Sonneneinstrahlung kann der Körper das Vitamin auch in der Haut selbst bilden, doch sollte der Körper nur in geringem Maße der Sonne ausgesetzt werden, da eine zu hohe Sonneneinstrahlung Hautschäden hervorrufen kann.
Während unseres Lebens wird die Knochensubstanz auf- und abgebaut. Bis zum 30. Lebensjahr überwiegen noch die Aufbauprozesse, so dass die Knochenmasse stetig zunimmt, ab dem 35. Lebensjahr jedoch nimmt die Knochenmasse stetig ab, da nun die Abbauprozesse überwiegen. Ab dann schrumpft unsere Knochenmasse jährlich um etwa 1,5 Prozent.
Brüchige Knochen
Aus dem Grund heraus, dass unsere Knochenmasse im Alter stetig abnimmt, leiden wir mit zunehmendem Alter auch häufiger an Knochenerkrankungen wie der Osteoporose. Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Krankheit, bei der sich die Mikrostruktur der Knochen zunehmend verschlechtert. Diese werden zunehmend brüchiger, so dass sich das Risiko eines Knochenbruchs erhöht. Kommt es tatsächlich zu einem Bruch, so hat die Krankheit zur Folge, dass sich das Risiko einen weiteren zu erleiden, erhöht. Das erhöhte Alter erschwert zudem den Heilungsprozess der Knochen, weshalb Betroffene häufig auf Hilfe angewiesen sind. Frauen leiden dabei öfter an Osteoporose als Männer, da ihr Körper nach der Menopause mit einem veränderten Östrogenspiegel zu kämpfen hat. Aber auch eine Stoffwechselerkrankung, eine chronische Erkrankung wie rheumatoide Arthritis oder ein anderes Leiden, das die Knochengesundheit negativ beeinflusst, kann zu Osteoporose führen, und die Knochen brüchig werden lassen. Doch nicht nur Krankheiten, die direkt die Knochen betreffen, können Auslöser der Krankheit sein. Auch indirekte Erkrankungen wie zum Beispiel eine Krebserkrankung mit Metastasenbildung im Knochen können die Knochengesundheit negativ beeinflussen.
Osteoporose: 7 Tipps, wie Sie Knochenbrüchen vorbeugen!
2. Achten Sie auf ausreichende Vitamin-B12- und Folsäure-Zufuhr!
3. Verzichten Sie auf Nikotin!
4. Trainieren Sie Muskelkraft und Balance!
5. Beseitigen Sie Stolperfallen in der Wohnung!
6. Bewegen Sie sich täglich eine halbe Stunde bei Sonnenlicht im Freien, damit der Körper ausreichend Vitamin D bildet!
7. Wenn Sie über längere Zeit Medikamente einnehmen, überprüfen Sie zusammen mit Ihrem Arzt, ob diese Osteoporose begünstigen oder die Sturzgefahr erhöhen!
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Gesundheit der Knochen: Gute Vorbeugung durch Pflege
Um die Gesundheit unserer Knochen zu erhalten und positiv zu beeinflussen, ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Calcium ausschlaggebend. Da der Körper diese Vitalstoffe für den Aufbau der Knochen dringend benötigt, sollten sie mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden, um einen Mangel an ihnen vorzubeugen. Hinzu kommt, dass regelmäßige Bewegung die Knochen gesund und fit hält. So unterstützen trainierte, gut ausgebildete Muskeln zum Beispiel die Knochen und Gelenke und sorgen so einerseits für mehr Bewegungsfreiheit, andererseits beugen sie Knochenbrüchen vor.