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Darm gut, alles gut: Verdauung anregen durch die Natur

Das wahre Wohlbefinden kommt aus der  Körpermitte. Neueste Studien weisen darauf hin, dass die Ursache vieler Krankheiten und Beschwerden im Darm und in der Leber liegt. Die Kraft der Heilpflanzen wie Artischocken, Mariendistel und Curcuma etwa unterstützen die Verdauung, sagt Peter Emmrich, Naturheilarzt und Präsident des Europäischen Naturheilbundes e.V. Mehr dazu erfährst Du jetzt im Experteninterview.

Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Was hat das alles mit der Verdauung zu tun?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Die Müdigkeit ist der Schmerz der Leber. Wenn die Leber überlastet ist, entsteht bei uns Müdigkeit. Ist der Darm überlastet, bilden sich Giftstoffe, die durch Darmbakterien gebildet werden. Man nennt diese Giftstoffe biogene Amine, Enterotoxine und Ammoniak. Sie treten durch die Darmwand in das Blut über und gelangen durch die Pfortader zur Leber. Spätestens dann ist die Leber massiv überlastet.

Was passiert, wenn die Leber überlastet ist?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Dann kommt das Symptom, das viele Menschen nach dem Essen haben. Sie werden müde. Ist die Leber restlos überfordert, merken viele Menschen das auch nachts. Sie werden zwischen ein und drei Uhr wach. Das ist nach der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) die „Leberzeit“. Tagsüber ist man müde, und nachts, wenn man schlafen will, kommt das „Leberfeuer“, das dann sozusagen zu Kopf steigt und mich wach macht. Wäre die Leber in ihrem Gleichgewicht, würden wir wunderbar schlafen. So kommt es zu Schlafmangel. Es entstehen eine ganze Reihe funktioneller Störungen der Leber.

Sind Stimmungstiefs und sogar Depressionen auf eine schlechte Verdauung zurückzuführen?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Die Darmbakterien bilden Glückshormone wie Serotonin und Noradrenalin. Aber wenn die Darmbakterien nicht richtig funktionieren, wenn das ganze Gleichgewicht im Darm gestört ist und Giftstoffe Fäulnis- und Gärprozesse fördern, dann resultiert daraus ein Mangel an diesen Glückshormonen. Auch Vitamin D wird dann zu wenig aufgenommen. Es kommt zu einer Verstimmung, die in Extremform als Depression bezeichnet wird.

Wenn ich also ausgewogen esse, fühle ich mich gut. Unterschreiben Sie diese Aussage?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Ja. Heute wissen wir, dass wir mehr Nervenzellen im Bauch-Darm-Bereich haben als im Gehirn. Das Bauchhirn wird auch das zweite Gehirn genannt. In dem Bauchhirn, im Darm, sind die Nervenzellen weit diffuser gestreut als im Gehirn. Deswegen hat man dieses Bauchhirn früher nicht als Funktionseinheit wahrgenommen im Vergleich zum Gehirn, das wir als Masse im Kopf haben.

Frau hält sich Hände an den Bauch

Man hat festgestellt, dass die Darmflora, also das Bauchhirn, mit dem Gehirn über Fettsäuren kommuniziert. Bei einer Zusammensetzung der Darmbakterien, die einer pathologischen, einer krank machenden Darmflora entspricht, bilden sich vermehrt kurzkettige, gesättigte Fettsäuren. Die gelangen aus dem Stoffwechsel mancher Darmbakterien, aus dem Abbau von Nahrungsbestandteilen direkt in die Blutbahn. Und jetzt kommt es. Die kurzkettigen, gesättigten Fettsäuren initiieren im Gehirn neben einer Signalwirkung eine Entzündung.

Man hat herausgefunden, dass diese Entzündungen im fortgeschrittenen Stadium zu einer Abnahme des Dopamins führen, eines Botenstoffs, der auch Glückshormon genannt wird und als Nervenüberträgerstoff im Gehirn funktioniert.

Laut Studienergebnissen aus Finnland führt die Dopaminabnahme zu Krankheitsbildern wie Parkinson. Denn Parkinsonpatienten haben eine andere Darmbakterienzusammensetzung als ein gesunder Mensch. Die Wissenschaftler halten nun diese kurzkettigen, gesättigten Fettsäuren für Auslöser aller anderen neurologischen Krankheiten bis hin zu Alzheimer, ADS, ADHS, Schizophrenie und Psychosen.

Welche weiteren Beschwerden können Giftstoffe von Darmbakterien auslösen?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Giftstoffe der Darmbakterien können ebenso Gelenkbeschwerden auslösen, weil sie die Schleimhäute der Gelenke reizen. Ein Beispiel: Plötzlich erwacht man morgens mit einem dicken Knie und keiner weiß warum. Dann frage ich den Patienten, ob er vor geraumer Zeit Durchfall hatte. In 99 Prozent der Fälle hatte der Patient vor einem halben, Dreiviertel- oder gar einem Jahr Durchfall, der schon längst abgeheilt war. Aber die durchfallverursachenden Bakterien, wie Yersinien oder Shigellen, ziehen sich eine Art Tarnkappe über, setzen sich im Darm fest, ohne dass sie Schaden anrichten und werden vom Immunsystem nicht erkannt.

In dem Moment, wenn Stress auftritt, vielleicht ein grippaler Infekt, also wenn das Immunsystem in eine Schräglage gerät, dann ziehen diese Bakterien ihre Tarnkappe ab und bilden Giftstoffe wie die Enterotoxine, biogene Amine und Ammoniak. Diese Giftstoffe wiederum reizen die Schleimhäute der Gelenke. Das heißt, wenn ich auf eine gute Darmbakterienzusammensetzung achte, habe ich eine Verbesserung oder gar eine Heilung schwerster neurologischer Krankheitsbilder und vieler anderer Beschwerden zu erwarten.

Bedeutet das, dass es nicht zu diesen Krankheiten kommen muss, wenn man sich um die gute Zusammensetzung der Darmbakterien kümmert?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Wenn zu wenig Bakterien wie Bifidobazillen, die Lactobazillen und die Enterokokken im Darm vorhanden sind, dann steigt der pH-Wert im Darm an und es können 70 bis 80 Prozent aller Darmprozesse nicht vollzogen werden. Und wenn Fäulnis- und Gärprozesse im Darm dauerhaft ablaufen, dann werden auch Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die wir normalerweise mit unserer Nahrung aufnehmen, gar nicht aufgenommen. Die rauschen durch den Darm hindurch. Das erklärt, warum es zum Beispiel zu Vitamin-B-Mangelerscheinungen kommt.

Wie kann ich diesem Fäulnis- und Gärprozess im Darm entgegenwirken?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Indem ich Bitterstoffe verwende. Bitterstoffe aktivieren die Säfte der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Und diese Säfte, die der Körper dann verstärkt ausschüttet, hemmen die Fäulnis- und Gärprozesse im Darm und somit verschwinden die oben genannten Beschwerdebilder. Man kann die Kraft der Energie, die in der Pflanze gespeichert ist, verwenden. Also die Bitterstoffe, die in unseren Heilpflanzen stecken. Die Bitterstoffe der Heilpflanzen führen dazu, dass die Fettverdauung verbessert wird und das Völlegefühl verschwindet.

Welche Heilpflanzen gibt es zur Entgiftung?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Der ganze Mittelmeerraum verwendet Cynarin von der Artischocke. Die Artischocke enthält Cynarin und Chlorogensäure. Das sind ganz wichtige Bitterstoffe, die die Fettverdauung verbessern, den Gallenfluss anregen und damit natürlich auch die Blutfette im Organismus verbessern. Das gute HDL-Cholesterin steigt an, und das schlechte Cholesterin, das LDL, sinkt ab. Blähungen, Völlegefühl, Schmerzen im Oberbauch, all das wird durch Bitterstoffe beseitigt.

Es gibt viele Menschen, die im Lendenwirbelbereich Rückenschmerzen haben. Die wahre Ursache ist ein Blähbauch, der die Luft nach hinten drückt, die Muskulatur verkrampft sich, was bis zum Bandscheibenvorfall führen kann. Ein anderes Krankheitsbild ist, wenn die Luft im Querverlauf des Dickdarms nicht entweichen kann und gegen das Herz drückt. Das Herz gerät aus dem Rhythmus und es kommt zu Herz-Rhythmus-Störungen, das ist das Roemheld-Syndrom.

Fängt alles im Darm an und endet dort?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

So ist es. Deswegen sagte schon Hippokrates: „Der Tod sitzt im Darm.“ Das heißt, ein gesunder Darm ist der Garant für ein langes gesundes Leben. Deswegen sind Bitterstoffe wichtig.

Welche weiteren Bitterstoffe sind empfehlenswert?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Mariendistel hilft, Alkohol schneller abzubauenNeben der Artischocke gibt es noch Mariendistel. Diese Pflanze enthält den Inhaltsstoff Silymarin, der die Funktionen der Leber optimiert. Mariendistel ist in der Lage, Giftstoffe wie Alkohol abzubauen. Es reguliert die Alkoholdehydrogenase in der Leber. Alkoholdehydrogenase ist ein natürliches Enzym, das den Alkohol abbaut. In unserer Nahrung kommt natürlicherweise Alkohol in Sauerkraut, Apfelsaftschorlen und Kefir vor. Die leberanregende Mariendistel reguliert unter anderem die Alkoholdehydrogenase.

Bleiben wir beim Thema Müdigkeit. Welche Pflanzen helfen uns bei körperlicher und geistiger Müdigkeit?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Da ist die Macawurzel, der peruanische Ginseng. Sie wird in den Fällen eingesetzt, wo die Hauptprobleme Erschöpfung, Müdigkeit, Impotenz, Frigidität, Probleme im Beckenbereich und das Lendenwirbelsäulensyndrom sind. Maca ist die Pflanze, die hier energetisch wirkt, also nach chinesischer Philosophie, dem Körper wieder Kraft verleiht.

Wenn man im Unterstübchen Probleme hat, nämlich im Bauchhirn und im Beckenbereich, dann braucht man Maca.

Matchagrünteepulver für die Fettverbrennung_MedicomAuch der Matchagrüntee bietet hervorragende Bitterstoffe, wie Maca, Artischocke und Mariendistel. Matcha enthält außerdem Polyphenole, die die Verdauungsdrüsen aktivieren und eine desinfizierende Wirkung auslösen. Ebenso bietet es den grünen Blattfarbstoff Chlorophyll, der als Zentralatom Magnesium enthält. Magnesium ist äußerst wichtig für den Energiestoffwechsel, die Zellfunktionen und für die Aufnahme von Sauerstoff aus dem Blut.

Magnesium benötigen wir, damit der Sauerstoff in die Zelle gelangen kann. Fehlt Magnesium in der Zelle, so führt das unter anderem zum Wadenkrampf. Damit das nicht passiert, sollte man regelmäßig japanischen Matchagrüntee trinken, weil er reichlich Chlo rophyll enthält. Das ist der natürlichste Magnesiumspender in der Natur.

Gibt es weitere pflanzliche Bitterstoffe, die helfen können?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Die Ashwagandhapflanze aus der Ayurvedamedizin eignet sich für das Gehirn und für die Gehirnfunktionen, um die Denkleistung zu erhöhen. Sie bietet Bitterstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, die dafür sorgen, dass die Vitamine und Mineralien optimal in die Zelle gelangen. Fehlen die Bitterstoffe, dann rauschen die Vitamine und Mineralstoffe durch den Darm hindurch. Und von einer leckeren Bioökokost bleibt nicht viel übrig.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind Antioxidantien und fangen Freie Radikale ab. Somit sind diese bunten Substanzen die wunderbarste Form, den Körper zu entgiften. In diesem Fall nicht von Giftstoffen wie Ammoniak oder Enterotoxinen, sondern von Freien Radikalen, die unsere Zellwände traktieren und schädigen. Deswegen ist das antioxidative Ashwagandha wichtig, ebenso wie die Polyphenole im japanischen Grüntee und Curcuma.

Was hat es mit Curcuma auf sich?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Curcuma hilft bei VerdauungsbeschwerdenCurcuma, auch Gelbwurz genannt, ist eine Supersubstanz bei Entzündungen. Sie entgiftet die Leber und gleicht erhöhte Leberwerte aus. Sie ist ein Schmerzmittel bzw. ein Entzündungsmittel ersten Ranges. Sie  ist eine gelbe Substanz, also wieder ein Antioxidans, das Freie Radikale abfängt, sodass die Zellwände nicht geschädigt werden. Deswegen ist Curcuma der Dreh- und Angelpunkt der ayurvedischen Medizin.

Stimmt es, dass der Körper Curcuma nicht so gut verwerten kann. In Kombination mit schwarzem Pfeffer soll sich das verbessern. Was ist dran?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Richtig. Wenn wir eine Entzündung im Darm haben, sorgt Pfeffer für eine verbesserte Durchblutung, somit wird mehr Curcuma aufgenommen. Das haben die alten Chinesen schon gemacht. Sie gaben Pfeffer hinzu, um die Durchblutung im Darm anzuregen, sodass mehr Substanz ins Blut übertritt. Somit habe ich eine bessere Verwertung. Curcuma ist in seiner Wirkung sogar cortisonähnlich. 100 Milligramm Curcuma sind genauso stark wie Ibuprofen. Der Wirkstoff Ibuprofen hat oftmals Nebenwirkungen, die Curcuma nicht hat.

Wie kann ich zusätzlich die Wirkung von Bitterstoffen unterstützen?
Naturheilarzt Peter Emmrich:

Ist die Darmflora in ihrer Zusammensetzung gestört, haben wir Fäulnis- und Gärprozesse. Wir müssen ihnen entgegenwirken, indem wir die gesunden, die Probiotika, wie Lactobazillen und Bifidobakterien, das heißt die gesunden Keime, anzüchten. Und das ist über Wochen und Monate in Kombination mit Bitterstoffen möglich. Meinen Patienten rate ich das sechs bis acht Wochen lang zu machen. Erst nach einem Vierteljahr, nach zwölf Wochen, sollen sie sich beurteilen. Wie fühlten sie sich vorher? Hatten sie Schlafstörungen, Hautausschlag, schuppige Haut, Blähungen? Nach zwölf Wochen gibt es eine Verbesserung. Und wenn Sie jetzt noch die Ernährung optimieren, Schweinefleisch weglassen und gute, gesunde Omega-3-Fettsäuren zuführen, wie Öle, zum Beispiel Leinöl und Fischöl, dann hat man viel für seinen Darm getan. Denn der wahre Kern von guter Gesundheit liegt im Darm.

Gut zu wissen - Bitterstoffe

Bitterstoffe, wie Polyphenole und Terpene, um nur zwei zu nennen, gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Sie sind natürlich in Obst und Gemüse enthalten. Sie verleihen der Pflanze den bitteren Geschmack, wie etwa im Grüntee, und dienen als Schutzstoff gegen UV-Strahlung und Schädlinge. Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass Bitterstoffe gesundheitsfördernd sind.

Moringa

Moringa wird sehr viel eingesetzt, um Stoffwechselaktivierung zu bewirken. Die stärkste Belastung liegt beim Typ-2-Diabetes, der durch die Ernährung bedingt ist. Meistens ist der Typ-2-Diabetiker übergewichtig, dick, der Blutzucker steigt schnell an und der Blutdruck steigt. Mit Moringa kommt der Stoffwechsel wieder in Gang, das Gewicht wird gesenkt und die Blutzuckerwerte normalisieren sich. Das ist auf die hochwertigen Bitterstoffe von Moringa zurückzuführen.

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