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Eure Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel sein...

Vitamin D für die Knochen, Folsäure für die Blutbildung, Vitamin C und Zink für das Immunsystem. Schon seit der Antike weiß die Menschheit, dass eine gesunde Ernährung und die darin enthaltenen Vitalstoffe maßgeblich für das Wohlbefinden von Körper und Geist sind. Der wohl berühmteste Satz in diesem Zusammenhang ist wohl: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein ...“ Er stammt von dem berühmten Arzt des griechischen Altertums, Hippokrates von Kos (460 bis 370 v. Chr.).

Was können die Natur, die Pflanzen, die Nahrung und die darin enthaltenen Vitalstoffe Gutes für uns tun? Mit dieser Frage beschäftigten sich schon die alten Ägypter. Eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und Gegenwart beleuchtet, wie wir uns die Kraft einer gesunden Ernährung, ihrer Nährstoffe und Nahrungsergänzungsmittel zunutze machen können.

Pflanzenheilkunde: Schon seit der Antike

Dass Nahrungsmittel Heilmittel sein sollen und umgekehrt, hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Dieser Leitsatz wurde im Laufe der Jahrhunderte von vielen Medizinern, Heilkundlern und gesundheitsbewussten Menschen umgesetzt. So tauchen etwa Pflanzen als therapeutische Mittel in vielen Schriften der Antike auf: von Altägypten, Babylon und Indien bis nach China. Die indische Heilkunst Ayurveda und die traditionelle chinesische Medizin (TCM) fußen auf der Heilkraft der Pflanzen. Von Ashwagandha über Curcuma bis hin zu Zingiberaceae (botanischer Name für Ingwer) gibt es viele Pflanzen aus der asiatischen Naturheilkunde, die auch im Westen Einzug gehalten haben.

Medizinbuch zwischen den Beinen einer Mumie gefunden

Eines der ältesten Medizinbücher des Altertums, das „Papyrus Ebers“ (1.500 v.Chr.), benannt nach dem Ägyptologen Georg Ebers, beschreibt medizinische Themen wie Magen-Darm-Beschwerden und Wundheilung und geht sogar auf die Empfängnisverhütung ein. Es werden um die 800 Anweisungen und 700 Arzneistoffe genannt. Auch Anis und Knoblauch werden aufgeführt.  Das Papyrus Ebers wurde im 19. Jahrhundert durch den deutsche Ägyptologe Georg Ebers erworben. Er erstand die "medizinischen" Sammelhandschriften von einem Verkäfuer in der altägyptischen Stadt Theben. Bei welcher Raubgrabung, in welchem Sarkophag und bei welcher Mumie die Papyrussammlung gefunden wurde, ist bis heute nicht geklärt. 

Hildegard von Bingen: gesundes, maßvolles Essen

Das Wissen aus den Schriften ging nicht verloren. Im europäischen Mittelalter waren es unter anderem die Mönche und Nonnen, die sich mit dem Wissen über die Pflanzen und deren Nutzen auseinandersetzten. Im sogenannten Skriptorium, dem Lese- und Schreibsaal eines Klosters, trugen sie antike Schriften zusammen, schrieben von älteren ab, übersetzten, überarbeiteten und ergänzten die Heilpflanzenkunde.

Auch die berühmte Äbtissin Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) verfasste Heilkundeschriften und nahm dabei den Gedanken von Hippokrates auf. Zu ihren Lebensregeln gehörten ein geordneter Lebensstil, eine ausgewogene Kombination von Aktivität und Ruhe sowie ein gesundes, maßvolles Essen. Gesunde Ernährung wird als Kur bei Beschwerden und zur dauerhaften Anwendung für ein gesundes Leben beschrieben. Die Naturkraft der Pflanzen, das wissen und spüren wir noch heute, sorgt für mehr Wohlbefinden und lindert Beschwerden.

20. Jahrhundert: Geburtsstunde der Vitamine

Doch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts werden Vitalstoffe, das heißt Vitamine aus der Natur, aus Pflanzen und tierischen Produkten als solche entdeckt und untersucht. 13 Vitamine gibt es derzeit. Sie werden in fettlösliche Vitamine (Vitamin A, D, E und K) und in wasserlösliche Vitamine (Vitamin C, B1, B2, Niacin, Pantothensäure, Vitamin B6, Biotin, Folsäure und Vitamin B12) eingeteilt. Neben den Vitaminen erfüllen auch Mineralstoffe und Spurenelemente wichtige Funktionen im menschlichen Organismus. Zu den wichtigsten gehören Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Chrom, Eisen, Fluorid, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen und Zink.

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