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Feigenkaktus: Naturwaffe für einen flachen Bauch?

Was wäre, wenn es etwas geben würde, das Nahrungsfette blockt und Dir beim Abnehmen hilft? Hört sich gut an. Der Feigenkaktus hat eine Eigenschaft, die genau in die Richtung geht. Die Früchte des Feigenkaktus kannst Du so essen, allerdings ist das eine feinstachelige Angelegenheit. Jetzt alle Infos zum Feigenkaktus hier im Überblick.

Mehr Sättigung, weniger Hunger

Die Inhaltsstoffe des Feigenkaktus, können Fett binden und blockieren. Aufgrund ihrer Bindungsaffinität sorgen sie dafür, dass der Körper Nahrungsfette nicht als unschöne Fettdepots an Bauch und Hüfte lagert, sondern unverdaut wieder abgibt. Aus den löslichen Fasern des Feigenkaktus entsteht dabei ein Gel, das diesen Fett-Faser-Komplex umschließt. Die Fettaufnahme aus der Nahrung und die Kalorienaufnahme aus Nahrungsfetten werden vermindert und das Sättigungsgefühl nach einer Mahlzeit verlängert. Das liegt auch an den Ballaststoffen. Neben den Ballaststoffen enthalten sie auch Beta-Carotin sowie viele Mineralstoffe und Vitamine. Der Feigenkaktus ist im gesamten Mittelmeerraum verbreitet.

Feigenkaktus mit Tradition

In Mexiko wird die Kaktusfeige schon seit etwa 9.000 Jahren angebaut. Mit der Eroberung des südamerikanischen Kontinents durch die Spanier kam die vielseitige Pflanze nach Europa. Opuntia ficus indica lautet der klangvolle botanische Name dieser traditionellen Heilpflanze. Im Volksmund Feigenkaktus genannt, stammt diese Pflanzenart aus der Gattung der Opuntien. Aus den gelben Blüten des Kakteengewächses entstehen etwas hühnereigroße, aromatische Früchte, deren körniges Fruchtfleisch geschmacklich an Birnen erinnert. Die Früchte werden Feigenkaktus genannt. Kulinarisch hat die Opuntie vor allem in Südamerika eine Bedeutung. Die Frucht wird zu Säften gepresst oder zu Eiscreme weiterverarbeitet.

Das Geheimnis der Azteken

Die Inhaltsstoffe der Kaktusfeigen besitzen eine Reihe von heilenden Eigenschaften. Aus den Blättern (frisch oder getrocknet) wird Tee hergestellt, der die Blase und die Prostata stärkt. Auch in der Homöopathie setzt man die frischen Blätter und Blüten gegen Verdauungsstörungen wie Blähungen oder Koliken ein. Die Kaktusfeige ist zur Steigerung der körperlichen Fitness und Verbesserung des Allgemeinzustandes geeignet. Beliebt ist die Frucht als ein schnell verfügbarer Energiespender bei geistiger und körperlicher Belastung. Die Blüten dienten bereits den Azteken zur Stärkung und zu religiösen Zwecken.

Energie für Sportler

Auch für bewegungsaktive Menschen ist der Feigenkaktus interessant. Neben Glukose und Fruktose enthält sie Kalium, Calcium und Magnesium, viel Vitamin C und das komplette Spektrum essenzieller Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Auch die bedingt essenzielle Aminosäure Prolin ist besonders reichlich enthalten. Prolin braucht der Körper um Kollagen, Bindegewebe und Knorpel zu bilden. 

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