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Warum die Leber auf die Artischocke steht

Feinherb, nussig, zartbitter, leicht säuerlich bis süß. Je nachdem wie Du Artischocken zubereitest, gekocht oder im Ofen, mit Zitronensaft und Olivenöl, entfalten sich die Geschmacksnoten. Über die sogenannte „Speise der Reichen“ und Edelgemüse freut sich nicht nur Dein Gaumen, sondern vor allem Deine Leber. Warum? Alles über die Artischocke jetzt hier im Überblick.

So hat sich die Artischocke verbreitet

Lange kannte man die Artischocke nicht. Viele sind beim Mittelmeerurlaub in ihren Genuss gekommen Doch das Grüngemüse hat eine lange Tradition. Seit der Antike gilt die Cynara scolymus L., wie sie mit lateinischem Namen heißt, als Heilpflanze. Schon 500 vor Christus wurde sie in Ägypten angebaut. Bei den römischen Patriziern war sie eine Delikatesse und auch bei den Arabern war sie fester Bestandteil des Speiseplans.

Im 15. Jahrhundert taucht das wohlschmeckende Heilpflanze in Frankreich und England auf. Heutzutage findest Du sie überall. Und überall dort, wo es das Klima zulässt wird sie angebaut, vor allem aber im Mittelmeergebiet, in Rumänien, Marokko, Algerien, und USA (Florida). Artischocken schmückten auch Johann Wolfgang von Goethes Garten in Weimar. Das wissen wir aus den Briefwechseln mit seiner Frau Christiane Vulpius.

Artischocke: Gemüse mit Herz

Zum Essen wird der geschlossene Blütenkopf verwendet. Die inneren Schuppenblätter und vor allem das Artischockenherz, das ist ihr fleischiger Blütenboden, gelten als Delikatesse. Artischockenblätter-Extrakte, Artischockensaft und auch Artischockentee gibt es in gut sortieren Reformhäusern und Onlineshops. Wird die Erntezeit verpasst, blüht die Artischocke pink bis violett.

Gut, schön und bitter: So wirkt die Artischocke

In den Artischockenblättern und Blütenboden sind Inhaltsstoffe enthalten, die für die Verdauung und die Leber, der großen Kläranlage in unserem Körper, wichtig sind. Das Zauberwort lautet: Bitterstoffe.

Liebeserklärung: Wohlfühlen

Die Artischockenblätter bieten wertvolles Cynarin, Chlorogensäure und Flavonoide (u.a. Luteolin). Sie sind so etwas wie Helfershelfer. Denn über die Bitterstoffe aus der Artischocke freut sich die Galle, genau genommen die Gallenflussproduktion. Artischocke an Galle: Das ist eine echte Liebeserklärung mit Wohlgefühl. Denn eine gute Gallenflussproduktion hilft uns bei Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen und Oberbauchbeschwerden. Die Galle unterstützt die Leber und die Leber hilft der Verdauung. Nicht nur das: Die Artischocke kurbelt die Fettverbrennung an, verbessert unseren Cholesterinspiegel und schützt als Antioxidans die Zellen.

Ran an die Artischockenköpfe

Eingelegte Artischockenherzen, in Weißwein und Knoblauch gekochte Artischocken... Es gibt eine Vielzahl von Rezepten. Beim Einkauf solltest Du vor allem auf eines achten: Frische Artischocken erkennt man an den grünen Blättern und dass, die Köpfe des Gemüses schwer sind. So, jetzt hast Du die Artischocken zuhause. Wenn Du sie nicht direkt zubereiten kannst, wickele sie in ein feuchtes Tuch. So kannst Du sie im Kühlschrank bis zu zwei Tage aufbewahren.

Artischocke zubereiten zum Dippen

Hier ein Vorschlag wie Du Artischocken zubereiten kannst. Wasche sie mit Wasser gründlich ab. Breche den Stiel ab und entferne die unteren und härteren Außenblätter. Schneide dann den Artischockenstiel ab und beträufele ihn mit Zitronensaft. Jetzt kannst Du die Artischocken in Salzwasser mit ein paar Spritzern Zitronensaft eine gute halbe Stunde lang im Topf kochen lassen. Wenn sich die Blätter leicht abzupfen lassen, sind sie fertig, fertig zum Dippen. Probieres es mit verschiedenen Saucen aus Kräuterfrischkäse oder mit Olivenöl und Balsamicoessig. Blatt für Blatt dippen und sich genussvoll zum Herzen vorarbeiten. Lecker Artischocke!

Das solltest Du auch wissen:

Grün, kalorienarm und voll gepackt mit Nährstoffen

100 Gramm Artischocke: 22 Kilokalorien

Außerdem in 100 Gramm essbarem Teil der Artischocke

-Eiweiß: 2 Gramm
-Kohlenhydrate:  drei Gramm
-Vitamin A: 17 Mikrogramm
-Kalium: 350 Milligramm
-Calcium: 53 Milligramm
-Magnesium: 2 Milligramm
-Eisen: 1,5 Milligramm

Pfui Artischocke?

Was ist jetzt, wenn Du kein Artischockenfreund bist und trotzdem Deine Verdauung und Leber natürlich auf Vordermann bringen willst? Kein Problem. Artischockenblätter-Extrakt gibt es in Tablettenform und als bitteren Artischocken-Tee, den Du bei Bedarf süßen kannst.

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