Amlabeeren an einem Zweig
Amlabeeren gelten im Ayurveda als die Königin unter den Beeren. Die indische Stachelbeere hat einen besonders hohen Vitamin-C-Gehalt.

In einem Klassiker der traditionellen indischen Heilkunst, dem Chakara Samhita, heißt es: „Amalaki ist das beste Verjüngungsmittel von allen.“ Gemeint sind die Beeren des in Indien als „heilig“ verehrten Amlabaumes. Im Ayurveda gelten sie seit vielen Jahrhunderten als Garanten für Jugend und Schönheit. Obendrein sollen sie einer Reihe von Beschwerden entgegenwirken und die Widerstandskraft stärken. Heute weiß man, dass Amlabeeren mehr Vitamin C enthalten als Zitronen. Besser noch: Forschungen haben die enormen antioxidative Effekte der exotischen Früchte erkannt. Antibakterielle und antivirale Eigenschaften machen Amla endgültig zum Superfood.

Legendäre Superfrucht

Gemäß einer indischen Legende war der Schöpfergott Brahman am Ende eines Weltzeitalters derart bewegt, dass er weinen musste. Dort, wo seine Tränen die Erde benetzten, wuchs bald eine bisher unbekannte Pflanze: der Amlabaum. In ihm soll sich die Liebe des Gottes zu allen seinen Lebewesen manifestieren. Eine der Bezeichnungen für die Indische Stachelbeere ist daher auch „Dhatri“, also „nährende Mutter“. Im Ayurveda ist Amla eine der drei „Königsfrüchte“ in dem legendären Verjüngungsmittel Triphala („drei Früchte“).

Amla in der indischen Küche und Kosmetik

Amla zählt zu den wenigen Früchten, die fünf der sechs ayurvedischen Geschmacksrichtungen abdecken: sauer, bitter, adstringierend, scharf und süß. Beißt man in die rohe Beere, schmeckt sie zunächst ausgesprochen sauer und bitter, so dass sich der Mund zusammenzieht (adstringiert). Erst im Nachgang ist auch eine scharfe und vor allem eine süße Note wahrzunehmen. Daher verzehrt man Amlabeeren in der Regel nicht roh, sondern reicht sie pulverisiert als Tee. Häufig findet sich Amla in Indien auch in Pickles, Chutneys, Marmeladen oder Fruchtsäften. Auch als Zutat für Hautsalben, Haarmasken oder Haaröl werden die beliebten Beeren verwendet, sagt man ihnen doch nach, den Teint zu klären und den Haaren Glanz und Fülle zu verleihen.

Amla als heilsames Allroundtalent

Amlabeeren sagt man im Ayurveda und der alternativen Medizin noch weitaus mehr positive Effekte auf den menschlichen Organismus nach: Der regelmäßige Verzehr soll nicht allein die Abwehrkräfte stärken und Haut und Haare pflegen. Die Inhaltsstoffe der Beeren sollen auch unerwünschte Viren, Bakterien und Pilze abwehren, den Blutzuckerspiegel  und die Cholesterinwerte positiv beeinflussen und den Körper ins Gleichgewicht bringen. Und damit sind noch lange nicht alle Bereiche genannt, mit denen Amla in Verbindung gebracht wird.

Das stärkste Antioxidans unter den Früchten

Diese angenehmen Eigenschaften dürfte Amla seinen Inhaltsstoffen verdanken, vor allem den Polyphenolen sowie Vitamin C. Diese haben unter anderem stark antioxidative Eigenschaften, wehren also Freie Radikale ab und bekämpfen so die Zellalterung. Freie Radikale vermehren sich durch körperliche und seelische Belastungen, Umweltgifte oder schlechte Ernährung. Sie schädigen die Zellen und fördern dadurch gerade Zivilisationskrankheiten und das frühzeitige Altern. Die Antioxidantien der Amlabeere verteidigen hingegen die gesunden Zellen und schützen so den gesamten Organismus. So ist es kein Wunder, dass die exotische Frucht in Europa als Superfood und „indisches Schönheitsgeheimnis“ immer populärer wird.

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