Die rosa Blüte der Kurkuma-Pflanze und Kurkuma-Pulver
Kurkuma gehört zu den wichtigsten Heilpflanzen aus dem Ayurveda.

Wenn Du Curry im Gewürzschrank stehen hast, dann benutzt Du auch Curcuma. Denn Curcuma ist der gelbexplosive Farbgeber in Currymischungen. Einzeln gibt es Curcuma auch als Gewürz, übrigens ein Klassiker und Star in der Gewürzküche des Ayurveda. Es soll laut der indischen Heilslehre die drei Doshas ausgleichen.

Curcuma im Ayurveda

Laut Ayurveda hat Curcuma wegen der „erhitzenden“ Effekte und dem bitteren Geschmack eine ausgleichende Wirkung auf Vata, Kapha und Pitta. Insgesamt gilt das sonnengelbe Pulver von Curcuma als wärmendes, energiespendendes Gewürz. In Indien, wo Kurkuma traditionell angebaut wird, gilt die Wurzel als heilig. Man findet sie auch in Ländern wie China und Afrika.

Kochen mit Curcuma

Pflanzlich gesehen gehört die sogenannte Curcuma longa zu den Ingwergewächsen, deswegen liest man auch oft, dass Curcuma, die kleine Schwester des Ingwers sei. Die auch als Safran- oder Gelbwurzel bekannte Pflanze kann ca. bis zu 1,5 m hoch werden. Ihr stark verzweigter Rhizom hat Ähnlichkeit mit dem des Ingwers. Einmal geerntet wird das Rhizom abgekocht, zu Pulver verarbeitet und dann weiter verwertet. In der Küche Südost-Asiens wird mit der frischen Knolle gekocht. So oder so lassen sich mit Curcuma viele Gerichte verfeinern, von Currytöpfen über Pakoras bis hin zur „goldenen Milch„.

Bitter macht stark

Zu den Inhaltsstoffen von Curcuma gehören die Curcuminoide, wozu auch Curcumin gehört. Ihr ätherisches Öl besteht zu 60 % aus Sesquiterpenen, das sind die Bitterstoffe. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. In der Naturheilkunde gelten Bitterstoffe als besonders gute Helfer für die Galle und Leber.

Curcuma in Margarine und Senf

Hierzulande kennen wir Curcuma, das auch „Indischer Safran“ genannt wird, neben der geschmacks- und farbgebenden Zutat des Currys, als Färbemittel E100 in Margarine und Senf. Da Curcuma die günstigere Variante von Safran ist, aber ähnliche Eigenschaften hat, wird es oft als Safranersatz verwendet oder um diesen zu strecken. Die starken Farbstoffe machte man sich früher auch zunutze, um damit Papier zu färben.

Das solltest Du bei Curcuma beachten:

Bei Gallensteinen oder anderen Problemen mit den Gallenwegen und bei Verwendung von Antithrombotika solltest Du vor der Einnahme mit Deinem Hausarzt sprechen.

Auch gut zu wissen:

• Wenn Du Kurkumaprodukte kaufst, achte darauf, dass schwarzer Pfeffer (Piperin) dabei ist. Bei der Einnahme sorgt Piperin dafür, dass das Curcumin im Körper besser verwertet werden kann, was auch Bioverfügbarkeit genannt wird.
• Wenn Deine Finger und Kleidung in Kontakt mit Curcuma kommen, färbt das ab. Also aufpassen, wenn Du nicht mit einem gelben Finger durch die Gegend laufen willst. Keine Sorge. Nach dem ersten Waschen geht es meistens wieder ab.

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