Curcumapulver und ein Holzlöffel
Curcuma ist der Star aus dem Ayurveda. Es gilt als Gewürz und Heilpflanze

Als Gewürz ist Curcuma longa durch die indische Küche bekannt. Das intensiv gelborangene Gewürz findest Du in nahezu allen Heilkundebüchern wieder. Auch im Internet ist die Präsenz von Curcuma gewichtig. Alleine die Anzahl der Rezepte mit Curcuma spricht für sich. Kein Wunder: Das orange gelbe Gewürz ist eine interessante geschmackliche Mischung aus pikant, würzig und nussig. Allerdings ist es nicht mit der Gewürzmischung Curry zu verwechseln. Denn die Gelbwurz, wie sie auch genannt wird, ist nur ein Bestandteil von Curry. Sie gibt ihr die intensive Farbe. 

Ebenso wie in der asiatischen Küche hat Curcuma eine wichtige Rolle in der Pflanzenheilkunde. In der ayurvedischen Medizinlehre, der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Naturheilkunde gilt Curcuma als traditionelle Heilpflanze.

Gelbwurz: Alleskönner und Superfood?

Curcuma longa, der botanische Name von Curcuma, heißt auf Sanskrit Haridra, was wörtlich Hautelixier bedeutet. Als Schwester von Ingwer und als Safranwurz bezeichnet, kam Curcuma über den Gewürzhandel nach Europa. Bei der WHO findet man ebenfalls einen Eintrag von Curcuma als Rhizoma Curcumae Longae. Dort wird als Anwendungsgebiet in den traditionellen Medizinlehren Curcuma bei Gelenkentzündungen und Verdauungsbeschwerden genannt. Generell unterstützt Curcuma ein gutes Bauchgefühl. 

Curcuma für ein gutes Bauchgefühl

Curcuma ist für seine verdauungsfördernde Wirkung bekannt. Als traditionell angewendetes pflanzliches Mittel kommt Curcuma-Extrakt bei Beschwerden des Magen-/Darm-Trakts zum Einsatz. Denn das Curcumin aus der Wurzel regt die Organe an, mehr Gallensäure auszuschütten, was aufgenommene Fette aus der Nahrung verdaulicher macht. Beschwerden wie Völlegefühl und Blähungen werden gelindert.

Curcuma macht schön

Die Inderinnen schwören auf Curcuma nicht nur als traditionelles Heilmittel. Auch als effektives Beauty-Produkt verwenden sie das gelbe Pulver von Kopf bis Fuß. Tatsächlich gelten die enthaltenen ätherischen Öle als stark antibakteriell und desinfizierend und sind daher nicht nur zur Zahnpflege eine natürliche Alternative. Durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten findet das Multitalent in vielen modernen Pflegeritualen einen festen Platz, z.B. als natürliche Haarkur, als Hautmaske, zur Nagelpflege oder im Fußbad.

Natürliches Zahnweiß

Die Annahme, Gelbwurz färbe die Zähne gelb, stimmt nicht. Durch seine antimikrobiellen und adstringierenden Eigenschaften trägt Curcuma dazu bei, Beläge zu entfernen und dabei das Zahnfleisch zu stärken. Eine Bio-Bleaching-Paste aus dem Pulver der Curcuma-Steck-Kapseln ist zusammen mit Kokosöl schnell angerührt. Im Anschluss sollte man noch einmal mit normaler Zahnpasta nachreinigen.

Doppelte Kraft mit schwarzem Pfeffer

Allerdings ist Curcuma nicht gleich Curcuma. Beim Kauf von Curcuma solltest Du auf eine bestimmte Kombination achten. Denn Curcuma mit schwarzem Pfeffer (Piperin) ist eine besonders interessante Mischung, weil die Curcuminoide, die in der Wurzel vorkommen, mit schwarzem Pfeffer besonders gut im Körper verwertet werden können. Das sorgt für eine optimierte Bioverfügbarkeit im Körper.

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