Currypflanze
Eisen aus Pflanzen? Curryblatt bietet natürliches Eisen für Deinen Organismus.

Das Curryblatt ist in der traditionellen indischen Heilkunst des Ayurveda schon lange bekannt. Bei uns heute spielt es vor allem eine Rolle als hochwertiger pflanzlicher Eisenlieferant. Hier erfährst Du mehr über das schmackhafte Gewächs, das übrigens nichts mit Currypulver zu tun hat.

Curryblätter wachsen an immergrünen bis zu sechs Meter hohen Bäumen und Sträuchern. Diese sind als Currypflanze (Murraya koenigii) bekannt und gehören zur Familie der Rautengewächse. Die Heimat des Currybaumes ist das tropische bis subtropische Asien. Er findet sich also in Indien, aber auch in Nepal, Sri Lanka, Thailand, Vietnam und sogar in China. Im bei uns bekannten Currypulver, das als „typisch indische“ Gewürzmischung eine Erfindung der ehemaligen britischen Besatzer ist, finden sich KEINE gemahlenen Curryblätter. Dennoch spielen diese in der Küche Südindiens und Sri Lankas eine große Rolle. Sie werden frisch mit Kokosöl angebraten und verleihen etlichen Speisen ein unverwechselbares Aroma, irgendwo zwischen fruchtig-würzig und nussig-rauchig. Curryblätter gelten als sehr gut bekömmlich und als wahre Wohltat für Magen und Darm. Neben viel Eisen enthalten sie Antioxidantien und hochwertiges ätherisches Öl.

Das Curryblatt im Ayurveda

Die indische Naturmedizin Ayurveda kennt die Currypflanze schon lange als heilsam und nutzt seit vielen Jahrhunderten sowohl ihre Blätter als auch ihre Rinde, Früchte und Wurzeln gegen eine Reihe von Leiden. Das Anwendungsspektrum reicht dabei von Magen-Darm-Problemen über Ekzeme bis hin zu Diabetes. Moderne Untersuchungen legen nahe, dass Extrakte von Currybaumblättern tatsächlich den Blutzuckerspiegel senken und vorbeugend oder abmildernd bei Diabetes mellitus eingesetzt werden könnten. Laut ayurvedischer Dosha-Lehre, in der es um die Harmonie der Kräfte in einem Menschen geht, senken Currybläter das Pitta-Dosha, das für Hitze und Feuer steht.  Davon abgesehen sind Curryblätter vor allem wegen ihres hohen Gehaltes an pflanzlichem Eisen interessant – vor allem für Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren und an Eisenmangel leiden.

Der Eisenlieferant

Das Spurenelement Eisen ist für Deinen Organismus lebenswichtig. Du benötigst es für einen normalen Energiestoffwechsel und zur Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin. Außerdem trägt Eisen zum Transport von Sauerstoff durch Deinen Körper bei. Das pflanzliche Eisen aus Curryblattextrakten kann von Deinem Organismus besonders gut verwertet werden und unterstützt Deine Fitness und Dein Wohlbefinden.

Eisenmangel – weiter verbreitet als man denkt

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung benötigen männliche Erwachsene eine Zufuhr von 10 mg Eisen pro Tag, bei weiblichen Erwachsenen liegt der empfohlene Wert bis 51 Jahre sogar bei 15 mg, während Schwangere und Stillende täglich satte 30 mg zu sich nehmen sollten. Entsprechend leiden sie häufiger an einem Eisendefizit.

Auch starke Regelblutungen sowie eine vegetarische oder vegane Ernährungsweise können einen Mangel an Eisen stark begünstigen. Zu den typischen Symptomen zählen dann Müdigkeit, Blässe und Schlappheit. Auch Schlaf- und Konzentrationsprobleme, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen und „restless legs“ können Hinweise auf einen Eisenmangel sein.  Laut der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie leiden in Europa insgesamt 5 bis 10 % der Menschen an Eisenmangel. Frauen im gebärfähigen Alter stellen mit etwa 20 % die größte Gruppe. Aber auch chronische Krankheiten wie Darm- oder Nierenerkrankungen begünstigen ein Defizit.

Wie und wann solltest Du Curryblatt anwenden?

Extrakte aus Curryblättern sind gut bekömmlich und werden vom Körper gut verwertet. Das gilt vor allem dann, wenn sie mit Vitamin C kombiniert werden, da dieser Vitalstoff die Aufnahme von Eisen begünstigt. Aus diesem Grund kombiniert Medicom das Beste aus dem Curryblatt mit einer Extraportion Vitamin C aus der Hagebutte. Eisenpräparate nimmst Du am besten eine Stunde bis eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit mit reichlich Flüssigkeit ein. Du kannst Curryblattextrakte dauerhaft verwenden, solltest aber nach 1-2 Monate eine Einnahmepause einlegen.

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