Sportlicher Mann hält sich die Hand an die Stirn
Beim Sport verlieren wir wichtige Mineralstoffe in Form von Elektrolyten wie Calcium, Natirum, Magnesium und Kalium

Starkes Schwitzen bei schweißtreibenden Sportarten, Hitze oder Saunagänge, Durchfall, Übelkeit oder Alkoholkater. Es gibt häufige Ursachen, die zu einem Mangel an Elektrolyten führen können. Doch was sind eigentlich Elektrolyte? Warum brauchen wir diese Mineralstoffe? Welchen Einfluss haben sie auf unser Wohlbefinden? Wir klären auf.


Inhalt dieses Beitrags:

  1. Elektrolyte: Natrium, Kalium & Co
  2. Was können Elektrolyte?
  3. Wie erhalte ich Elektrolyte?
  4. Elektrolytmangel: so kann es aussehen
  5. Zu viel Elektrolyte?

Elektrolyte: Natrium, Kalium & Co.

Elektrolyte zählen zu den Mineralstoffen. Es handelt sich dabei bei ihnen um chemische Verbindungen, die in wässriger Lösung elektrischen Strom leiten können. Die meisten Ionen, elektrisch geladene Moleküle oder Atome, kommen im Körper als Elektrolyte vor. Einiger dieser davon sind für die Gesundheit von herausragender Bedeutung. Dazu zählen Kalium, Calcium, Magnesium und Natrium.

Was können Elektrolyte?

  • Insbesondere die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Magnesium und Natrium spielen für den Wasserhaushalt eine wichtige Rolle
  • Sie sind für verschiedene Zellfunktionen verantwortlich
  • Im gesunden Menschen halten die Elektrolyte im Zellinneren mit denen außerhalb der Zellen stets ein Gleichgewicht
  • Sie regulieren Körperflüssigkeiten, wie Gelenkschmiere, Gehirnflüssigkeit oder die Flüssigkeit im Magen-Darm-Trakt
  • Diese Mineralstoffe regulieren des pH-Wertes im Blut
  • Elektrolyte unterstützen die der Nerven- und Muskelzellen in Funktionsfähigkeit und Zusammenspiel

Wie erhalte ich Elektrolyte?

Da der Körper die verschiedenen Mineralstoffe sie nicht selbst herstellt, müssen sie durch Getränke und Speisen aufgenommen werden. Eine praktische Möglichkeit Elektrolyte aufzunehmen, stellen Elektrolyt Brausetabletten dar. Bekannt sind isotonische und an diesen Mineralstoffen reiche Getränke für Sportler. Auch alkoholfreies Bier wird oft wegen seiner isotonischen Eigenschaften genannt.

Elektrolytmangel: So kann es aussehen

Ein Mangel an Ihnen kann verursacht werden durch: 

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • starkes Schwitzen bei sportlicher Anstrengung 
  • Alkoholkonsum 
  • Unterernährung 
  • Störungen der endokrinen Drüsen 

Je nachdem, welcher Mineralstoff zu wenig im Körper vorhanden ist, zeigen sich verschiedene Symptome: 

  • Bei Natriummangel stellen sich Heißhunger auf Salziges, starke Müdigkeit und Muskelschwäche bis hin zu Krampfanfällen ein. 
  • Fehlt dem Körper hingegen Kalium, fühlt sich der Betroffene erschöpft und geschwächt. Auch Beinkrämpfe und Verstopfung sind typische Anzeichen eines Elektrolyt- bzw. Kaliummangels
  • Typisch für Kalziummangel sind Muskelkrämpfe und -zuckungen. Auch bei unregelmäßigem Herzschlag (“Herzstolpern”) oder Krampfanfällen kann ein Kalziummangel dahinterstecken. 
  • Bei einem Magnesiummangel können leichte Zuckungen oder einer Beeinträchtigung des Orientierungssinns als Begleiterscheinungen auftreten.

Zu viel Elektrolyte?

Der Körper scheidet nicht benötigte Mineralstoffe in der Regel problemlos aus. Durch Hormonstörungen kann es jedoch auch zu einem Zuviel kommen. Dieser Überschuss bringt den Haushalt ebenfalls durcheinander und schadet auf Dauer dem menschlichen Organismus.

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