Sportlicher Mann hält sich die Hand an die Stirn
Beim Sport verlieren wir wichtige Mineralstoffe in Form von Elektrolyten wie Calcium, Natirum, Magnesium und Kalium

Alkoholkater, Durchfall, starkes Schwitzen durch Sport oder Hitze. Wenn das passiert, verlieren wir Elektrolyte. Was sind überhaupt Elektrolyte? Warum brauchen wir diese?

Elektrolyte: Natrium, Kalium & Co.

Elektrolyte zählen zu den Mineralstoffen. Es handelt sich bei ihnen um chemische Verbindungen, die in wässriger Lösung elektrischen Strom leiten können. Die meisten Ionen, elektrisch geladene Moleküle oder Atome, kommen im Körper als Elektrolyte vor. Einiger dieser davon sind für die Gesundheit von herausragender Bedeutung. Dazu zählen Kalium, Calcium, Magnesium und Natrium.

Was können Elektrolyte?

Diese Mineralstoffe spielen sowohl für den Wasserhaushalt eine wichtige Rolle, als auch für verschiedene Zellfunktionen. Im gesunden Menschen halten die Elektrolyte im Zellinneren mit denen außerhalb der Zellen stets ein Gleichgewicht. Dadurch werden Körperflüssigkeiten reguliert: zum Beispiel die Gehirnflüssigkeit, die Gelenkschmiere oder die Flüssigkeiten im Magen-Darm-Trakt. Außerdem regulieren sie den pH-Wert im Blut.  Und sie unterstützen Nervenzellen und Muskelzellen in ihrer Funktionsfähigkeit und in ihrem Zusammenspiel.

Wie erhalte ich sie?

Da der Körper sie nicht selbst herstellt, müssen sie durch Getränke und Speisen aufgenommen werden. Bekannt sind isotonische und an Elektrolyten reiche Getränke für Sportler. Deswegen die Aussage bei Menschen mit Hangover: „Ich brauche jetzt Elektrolyte!“

Elektrolytmangel: So kann es aussehen

Ein Mangel an Elektrolyten kann durch Folgendes verursacht werden: Erbrechen, Durchfall, starkes Schwitzen bei sportlicher Anstrengung, Alkoholkonsum, Unterernährung, Störungen der endokrinen Drüsen. Je nachdem, welches zu wenig vorhanden ist, zeigen sich verschiedene Symptome. Bei Natriummangel stellen sich Heißhunger auf Salziges, starke Müdigkeit und Muskelschwäche bis hin zu Krampfanfällen ein. Im Extremfall kann ein solcher Mangel zu Koma und Atemstillstand führen. Fehlt dem Körper das Kalium fühlt sich der Betroffene erschöpft und geschwächt ab. Man kann unter Beinkrämpfen und Verstopfung leiden. Im Extremfall kommt es zu Herzrhythmusstörungen. Typisch für Kalziummangel sind Muskelkrämpfe und –zuckungen.

Auch ein unregelmäßiger Herzschlag oder regelrechte Krampfanfälle werden bei  Kalziummangel beobachtet. Fehlt es an Magnesium kommt es zu leichten Zuckungen und einer Beeinträchtigung des Orientierungssinns kommen. Bei starkem langanhaltendem Mangel werden epileptische Krampfanfälle, Magersucht und Atemnot beobachtet.

Zu viel Elektrolyte?

Der Körper kann nicht benötigte Elektrolyte in der Regel problemlos ausscheiden. Durch Hormonstörungen kann es jedoch auch zu einem Zuviel kommen. Dieser Überschuss bringt den Haushalt ebenfalls durcheinander und schadet auf Dauer dem menschlichen Organismus.

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