Eine junge Frau lächelt zu Weihnachten entspannt in die Kamera
Weihnachten ohne Stress. Lese die folgenden Anti-Stress-Tipps für Weihnachten und versuche sie in die Tat umzusetzen.

Weihnachten könnte wirklich schön sein – wenn man nicht regelmäßig viel zu viel auf dem Zettel hätte. Hier haben wir ein paar Tipps für entspannte Weihnachtstage zusammengestellt.

Erwartungen runterfahren

1. Pfeif auf Perfektionismus. Weder musst Du ein 5-Gänge-Menü auffahren, dass Du so noch nie gekocht hast, noch muss die Wohnung blitzblank sein. Vor allem: Du solltest nicht von Dir erwarten, dass Du in der Verfassung Deines Lebens bist und die allerbeste Laune hast, nur weil jetzt die Feiertage (meist mit der Familie) anstehen. Erwartungsdruck macht die Laune nur schlechter, und ist für Dich und andere anstrengend.

2. Erwarte nicht zu viel von Dir und anderen. Aus gestressten Menschen mit Konflikten und Reizthemen werden nicht auf Knopfdruck tiefenentspannte Harmonieengel. Natürlich gibt es auch zu Weihnachten mal Missverständnisse und Reibereien. Und die solltest Du mindestens so durchwinken, wie Du es im restlichen Jahr tust.

3. Trage jetzt keine grundsätzlichen Konflikte aus. Klar, wenn die ganze Familie zusammenkommt, wäre ein guter Anlass, mal so richtig alles auf den Tisch zu bringen. Aber muss das Weihnachten sein, wenn eh viele Menschen empfindlich sind? Und willst Du mit einem Jahrhundertstreit etwaigen Kindern das Weihnachtsfest auf viele Jahre vermiesen? Was Du im Restjahr nicht geklärt hast, kann auch noch bis ins Neue Jahr warten.

Weniger ist mehr

4. Entspannter schenken. Viele Erwachsene haben schon alles und brauchen keine weitere leuchtende Pfeffermühle, Comicsocken oder Thermomixer. Warum nicht Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen verschenken oder Spenden und Patenschaften. Viele gemeinnützige Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“ oder „Oxfam“ oder die Kindernothilfe bieten Spendenurkunden und Grußkarten als Geschenke an. Auch hilfreich: Wenn Dir Kinder oder Erwachsene vorher einen Wunschzettel abgeben, kannst Du gezielt schenken, und vermeidest Enttäuschungen. Entspannte Eltern müssen ihren Kindern nicht immer das Teuerste schenken. Und Erwachsenen können sich darauf einigen, nichts oder nur kleine Mitbringsel zu schenken.

5. Weihnachtsdeko reduzieren. Muss es wirklich eine Lichterkette ums ganze Haus samt blinkendem Weihnachtsmann sein? Und tun es statt einer bald rieselnden Nordmanntanne vielleicht auch ein paar Zweige oder die Krippe aus dem Fundus der Großeltern? Du musst wirklich nicht jedes Jahr neuen Schnickschnack aus Billigläden mitbringen. Auch mit wenig Deko lässt sich ganz entspannt eine heimelige Atmosphäre erzeugen.

6. Völlerei muss nicht sein. Natürlich macht Essen Spaß. Und Weihnachten darf es auch mal ein bisschen mehr sein. Völlerei kann aber auch richtig anstrengend werden und auf Kreislauf und Stimmung schlagen. Entspannte Weihnachten bedeutet auch, hier einmal über Alternativen zu fettem Gänsebraten, Schokokeksen und Glühwein nachzudenken. Ein paar Anregungen findest Du hier.

Entspannte Weihnachten gemeinsam absprechen

7. Ablauf gemeinsam vorher absprechen. Eigentlich will fast jeder was anderes. Die Kinder wollen früh ihre Geschenke, die Teenager später noch zu Freunden und manche von den Erwachsenen am liebsten vor Mitternacht ins Bett. Es kann enorm entspannend sein, vorher die wichtigsten Bedürfnisse abzuklären und Kompromisse abzusprechen, mit denen sich alle wohl fühlen.

8. Gegenseitige Hilfe. Weihnachten ist oft mit etlichen Aufgaben verbunden. Um entspannte Feiertage genießen zu können, ist es hilfreich, diese gut aufzuteilen. Dazu gehört, dass Du einerseits Aufgaben delegieren und Hilfe annehmen kannst. Andererseits kann es auch sinnvoll sein, dass Du Hilfe anbietest. Gemeinsam zu einem Fest beizutragen, kann richtig Spaß machen.

9. Pausen nicht vergessen. Einfach mal abhängen und die 66. Wiederholung von „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ gucken. Ein Nickerchen zwischendurch oder ein Spaziergang alleine – das ist gerade für introvertierte Menschen sinnvoll, die Ruhe und Alleinsein benötigen, um aufzutanken. Und dann wieder entspannt am Familienleben teilnehmen können.

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