Ein Korb voller bunter Kaktusfeigen.
Kaktusfeigen sind lecker und voller Ballaststoffe.

Der Feigenkaktus wächst strauchig bis zu einer Höhe von 6 m. Die zunächst weichen, scheibenartigen Sprossen sind mit kleinen Dornen besetzt, die wiederum Widerhaken haben. Die Blüten sind gelb bis rot. Die ovalen, gelb-grünen bis orangen Früchte (Kaktusfeigen) sind ca. 8 cm lang und ebenfalls mit Widerhaken oder Dornen besetzt. Der Feigenkaktus und die Opuntien haben eine hohe ökologische Bedeutung beim Kampf gegen die Verwüstung (Desertifikation).

Verbreitung und Nutzung des Feigenkaktus

Opuntia ficus-indica stammt vermutlich aus Mexiko, aber man findet die Kakteen auch in den subtropischen Klimazonen Europas, also vor allem Spanien und Italien. Anbaugebiete sind ferner Australien und Südafrika. Schon vor fast 1.000 Jahren nutzten die Azteken die Opuntien, um daraus den roten Farbstoff Karmin zu gewinnen. Im 17. Jahrhundert stellte man fest, dass der Farbstoff nicht von den Opuntien stammte, sondern von den auf ihr lebenden Scharlach-Schildläusen. In Südamerika wird die Kaktusfeige heutzutage für Säfte und Eiscreme verwendet. Die Früchte eignen sich auch als Futtermittel für Schweine und Ziegen. In Mexiko nimmt man die jungen, weichen Triebe als Gemüse. In den letzten Jahren hat der Feigenkaktus seinen Siegeszug als ballaststoffreiches Superfood auch in unseren Breiten angetreten.

Inhaltsstoffe und Wirkung

In der Kaktusfeige sind Glukose und Fructose, reichlich Mineralstoffe wie Kalium sowie Calcium, B-Vitamine und viel Vitamin C enthalten. Dazu kommen Farb- und Ballaststoffe. Dank dieser Inhaltsstoffe sind die Früchte des Feigenkaktus ein schnell verfügbarer Energiespender insbesondere für Sportler sowie bei geistiger Belastung. Ihr hohes antioxidatives Potenzial unterstützt die Zellgesundheit und ihre Ballaststoffe sind verdauungsfördernd. Ihre Faserkomplexe haben eine hohe Bindungsaffinität für Nahrungsfette und werden unterstützend bei einer Reduktionsdiät bzw. zur Gewichtskontrolle im Rahmen einer fettbewussten Ernährung und zur Verlängerung des Sättigungseffekts eingesetzt.

Tipp: Du kannst den Feigenkatus selbst auf Deinem Balkon züchten. Beim Öffnen von frischen Feigenkaktusfrüchten solltest Du auf die Widerhaken und Dornen achten.

Hilfreich für Dein Wohlbefinden sind beim Feigenkaktus unter anderem die Ballaststoffe. Wenn Du zu dem Thema mehr erfahren willst: Hier findest Du die wichtigsten 10 Fakten zu Ballaststoffen im Überblick.

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