Homeoffice
Gutes Homeoffice fängt mit einer positiven Einstellung an

Homeoffice: Manche schwören seit Jahren darauf, für andere ist es eine ganz neue Erfahrung. So oder so: Aktuell müssen mehr Menschen denn je von zu Hause arbeiten. Das ist eine Herausforderung, kann aber auch Chancen bereithalten. Hier findest Du Tipps, wie Du das Beste aus dem Arbeiten in den eigenen vier Wänden machst.

Akzeptiere die neue Situation

Das Arbeite im Homeoffice ist für viele ungewohnt. Wenn Du alleine wohnst, ist es jetzt vielleicht unangenehm still. Dir fehlt der Austausch mit Kollegen und vielleicht ein bisschen auch die Kontrolle von außen, dass du wirklich arbeitest und nicht den ganzen Tag im Schlafanzug auf dem Sofa liegst, Pralinen futterst und Candy Crush spielst. Wenn Du mit einem Partner zusammenwohnst und ihr vielleicht auch Kinder habt, ist es womöglich um dich herum oft nicht still genug – ständig will jemand was von dir! Akzeptiere erst einmal, dass Du zu Hause nicht so arbeiten kannst, wie im Büro. Verabschiede Dich spätestens jetzt von stressigem Ehrgeiz und Perfektionismus. Die tun generell nicht gut. Was Du jetzt nicht gebrauchen kannst, ist ein schlechtes Gewissen: Arbeit, Haushalt, den Kindern gerecht werden – Du kannst nicht alles super machen. Und wenn Du die Kleinen mal für eine Stunde vorm Tablet oder dem TV „parkst“, weil Du eine Aufgabe hochkonzentriert erledigen oder eine Hangout-Konferenz durchführen willst – dann ist das völlig okay. Und wenn Du mal eine halbe Stunde nur auf dem Sofa liegen und von niemandem was hören willst, ebenfalls!

Bring etwas Struktur in Dein Homeoffice

Auch wenn auch im Homeoffice Pläne oft gemacht werden, um sie dann wieder über den Haufen zu werfen – etwas Struktur wird Dir helfen. Das fängt mit einem festen Arbeitsplatz an. Dein Unterbewusstsein reagiert positiv auf Routinen: Am gleichen Ort arbeiten kann da helfen, und eventuell auch Deinen Kindern besser klarmachen: ah, das ist jetzt der Arbeitsplatz. Es spricht aber nichts dagegen, wenn Du zwischendurch auch mal auf den Balkon oder das Sofa gehst. Zu den unterstützenden Routinen gehören auch feste Zeiten. Es ist einfacher, immer zur gleichen Zeit aufzustehen und Kernarbeitszeiten festzulegen, als jeden Tag das Rad neu zu erfinden. Sehr wahrscheinlich fühlst Du Dich auch besser, wenn Du nicht im Pyjama oder Jogginganzug arbeitest, sondern dich „richtig“ anziehst. Für Deine Kinder sind feste Zeiten auch hilfreich – wenn Du daraus keine Diktatur machst: Zeiten für Frühstück, Mittag- und Abendessen, Zeiten für Online-Unterricht, und eben Freizeit. Das gilt auch für Dich: Mach pünktlich Feierabend. Morgen ist auch noch ein Tag! Und abends kannst Du Dir einen Plan dafür machen. Gut geeignet als Werkzeug für bessere Fokussierung und weniger Stress ist die Top-Five-Methode.

Gib Unterstützung und fordere sie ein

Wenn Du gemeinsam mit Deinem Partner im Homeoffice bist und ihr Kinder habt, ist es ratsam, wenn ihr Zeiten verabredet. Wenn der Eine arbeitet, kümmert sich Die andere um Haushalt und Kinder – und umgekehrt. Unterstützt euch, so gut ihr könnt. Dieses Prinzip muss nicht auf eure Kleinfamilie beschränkt bleiben. Vielleicht könnt ihr euch im Haus mit anderen Menschen zusammentun? Das kinderlose Paar im ersten Stock spielt sicher gerne mal etwas mit euren Kleinen. Und die sind womöglich froh, mal in eine etwas andere Umgebung zu kommen. Überhaupt ist es in diesen Zeiten besonders wichtig, Netzwerke zu bilden, und sich gegenseitig zu helfen. Gut, dass es das Internet gibt!  

Pflege eine positive Haltung im Homeoffice

Die aktuelle Lage zerrt an den Nerven. Und es tut vielen Menschen nicht gut, ständig aufeinander zu hocken. Gerade deshalb ist es jetzt so wichtig. Dass Du Dir das Positive vor Augen führst. Mach Dir klar, was Du alles hast und sei dankbar dafür. Das Arbeiten von zu Hause bedeutet auch Fahrtzeit und Geld zu sparen. Keine nervigen U-Bahn-Fahrten, kein Stehen im Stau. Du hast nun mehr Zeit für die Familie, und wenn Du keine Familie hast, kannst Du Dich jetzt um Dinge kümmern, die sonst immer zu kurz gekommen sind: Bücher lesen, täglich Meditieren oder Yoga machen, eine Sprache lernen, ausführlich mit Freundinnen telefonieren. Vielleicht kannst Du jetzt auch gründlicher darüber nachdenken, was Dir gut tut, wie Du Deinen Tag gerne selbst gestaltest und was Dir wirklich wichtig ist im Leben. Dabei solltest Du allerdings Grübelviren bekämpfen, anstatt sie zu züchten! Führe Dir nach Möglichkeit jeden Tag die Chancen vor Augen, die in den Umständen liegen. Das hilft Dir dabei, das Beste daraus zu machen. Und um noch mal auf die Akzeptanz zurückzukommen: Es setzt Kräfte frei, wenn Du eine nicht freiwillig gewählte Situation bejahend annimmst, anstatt die ganze Zeit die Faust in der Tasche zu machen.

Umso wichtiger ist es jetzt auch, dass Du es Dir zuhause schön machst und falls Du nun Zeit und Lust für eine Ayurveda-Kur daheim hast: Ein paar Tipps findest Du hier.

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