Eine Frau geniesst ein Schwefelbad
Bade- und Kurorte mit Schwefelbädern und schwefelhaltigen Trinkquellen haben eine lange Tradition in Europa

MSM – hinter diesen drei Buchstaben verbirgt sich eine organische Schwefelverbindung, ohne die es keine körpereigenen Stoffe wie Enzyme und Proteine gäbe. Ein ausreichend hoher Schwefelspiegel ist also entscheidend für Wachstum, Fitness und Wohlbefinden. Denn dank des Zusammenhangs von Schwefel mit der Funktion der Haut und dem Wachstum von Haaren und Nägeln spielt MSM auch für ein attraktives Erscheinungsbild eine wichtige Rolle. Man könnte sagen: So wie die organische Schwefelverbindung im Inneren den Enzymen und Aminosäuren ihre Form gibt, so hilft Dir MSM auch dabei äußerlich gut in Form zu bleiben.

Die Geschichte des basischen Schwefels

Bereits im antiken Rom und bei den alten Griechen nutzte man die heilsamen Kräfte des Schwefels. Quellen mit schwefelhaltigem Wasser dienten der Linderung rheumatischer Beschwerden und der Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens. Als chemisches Element wurde der Schwefel jedoch erst Ende des 18. Jahrhunderts durch den französischen Chemiker Antoine Laurent de Lavoiers klassifiziert. Im 19. Jahrhundert fand die erste Vollnarkose mit Schwefeläther statt. Und im 20. Jahrhundert ließ sich Schwefel bereits in Form von Sulfonamiden in Salben medizinisch nutzen.

Der medizinische Nutzen von MSM

Dabei diente der Mineralstoff im 19. Jahrhundert auch als eine Art Antibiotika-Vorläufer und wurde gegen bakterielle Erreger eingesetzt. Darüber hinaus wurde anhand zahlreicher Forschungen der Zusammenhang von Schwefel und der Bildung von Enzymen und Hormonen entdeckt. Auch erkannten Wissenschaftler den Nutzen des Stoffes zur Linderung von Hautkrankheiten. Die US-amerikanischen Ärzte Robert Herschler und Stanley Jacob stiegen in den 1960ern noch tiefer in die Materie ein. Ihre Studien um Dimethylsulfoxid (DMSO) und Methylsulfonylmethan (MSM) wiesen auf verschiedene therapeutische Vorteile der organischen Schwefelverbindungen hin.

MSM in der alternativen Medizin

Gerade Naturheilkundler und Freunde alternativer Heilmethoden halten große Stücke auf die organische Schwefelverbindung. Diese setzt nämlich regulierend auf der molekularen Ebene an. Dabei ist eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen zentral: Du bist keine Maschine, bei der man ohne Berücksichtigung weiterer Faktoren nur auf festgelegte Knöpfe drücken muss. MSM wird dabei in der Naturheilkunde nie als das große Wundermittel oder die alleinige Ursache von Heilungen betrachtet, sondern als ein Faktor unter anderen. In der alternativen Medizin gilt MSM als antioxidativ und entzündungshemmend und wird deshalb unter anderem für den Bewegungsapparat und gegen entzündliche Prozesse eingesetzt – gerne auch in Kombination mit Glucosamin und Chondroitin.

Basische Eigenschaften

Auch schätzen Naturheilkundler MSM wegen seiner basischen Wirkung, die einer weitverbreiteten Übersäuerung des Körpers entgegenwirken soll. Ein saures Milieu gilt als ein Faktor, der den Organismus anfälliger macht für Infekte und Allergien. MSM soll das Immunsystem stärken, die Fitness erhöhen und wird obendrein zur Steigerung der Attraktivität eingesetzt. Die organische Schwefelverbindung ist nämlich eine wichtige Grundlage für das normale Wachstum von Haaren und Nägeln und gilt bis heute als hilfreiche Substanz für die Haut.

Mehr zum Thema MSM findest Du hier.
Interessierst Du Dich für Produkte mit MSM? Hier geht es lang.
Willst Du regelmäßig über das Thema Gesundheit und Gesundheitsprodukte informiert werden? Hier kannst Du gratis den Medicom-Newsletter abonnieren und einmalig von einem 10%-Rabatt profitieren.