Rhodiola rosea mit orange-gelben Blüten
Der Rosenwurz wird auch Rhodiola rosea genannt und gilt in der Volksmedizin Sibiriens als ausgleichende Heilpflanze bei Stress und Erschöpfung

Wer wünscht sich das nicht? Den Körper und Geist belastbarer und resistenter gegenüber Stress und Überlastung machen? Dafür hat die Natur etwas vorgesehen. Sogenannte Adaptogene, sie kommen in der Natur häufiger vor. Unter Adaptogenen versteht man alternativmedizinisch pflanzliche Zubereitungen, die die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegenüber Stressfaktoren erhöhen. So ein Fall ist Rhodiola rosea, die „goldene Wurzel“. Neben Rhodiola rosea gehören auch Ginseng und Ashwagandha (Schlafbeere) dazu.

Rosenwurz ist eine alte Heilpflanze, die in den Alpenzonen der Gebirge Europas, Asien und Nordamerika zu finden ist. In einer Studie mit Burn-out-Patienten bewirkte ein spezieller Rhodiola rosea-Extrakt sogar eine deutliche Verbesserung von emotionalen, seelischen und körperlichen Beschwerden.

Rhodiola rosea: Wissenschaftlich belegt

Bei einer Studie wurde hochstandardisierter Rhodiola rosea-Extrakt auf seine Effekte bei Stresssymptomen getestet. Zu den Symptomen zählten etwa Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten. Ebenfalls untersachte man verminderte Lebensfreude, Erregbarkeit und Angst und das Gefühl der Fremdbestimmtheit (Heteronomie).

Im Rahmen der Studie nahmen mehr als 100 Patienten (30- bis 60-Jährige), mit den oben aufgeführten Symptomen, 2 Mal täglich je 200 Milligramm des Rosenwurz-Extraktes zu sich. In der einmonatigen Behandlungsphase arbeitete man mit fünf verschiedenen Fragebögen. Es ging um Fragen der Entwicklung der jeweiligen Symptome und des subjektiven psychischen Wohlbefindens. Bereits nach kürzester Zeit verbesserte sich der Zustand der Teilnehmer hinsichtlich der Symptome. Nach vier Wochen konnte eine signifikante Besserung festgestellt werden.

Entspannen und gut schlafen

Generell solltest Du bei Stress und Unruhezuständen alles, was Deiner Entspannung dient, ausprobieren. Jeder entspannt sich anders, ob nun bei einem guten Buch, beim Kochen oder in guter Gesellschaft. Wer sich Entspannungsübungen aneignet, schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie sorgen für Erholung von Körper und Geist.

Rhodiola rosea & Co.

Neben Rhodiola rosea gegen Stresssymptome gibt es auch natürliche Einschlafhilfen in Form von Tees oder Nahrungsergänzungsmitteln. Diese die eine zum Teil beruhigende Wirkung auf das vegetative Nervensystem haben. Hier ist die Auswahl von pflanzlichen Produkten groß. Auch Kräutertees mit Lavendel, Hopfen und Johanniskraut oder Nahrungsergänzungsmittel mit B-Vitaminen und Phospholipiden wirken sich positiv auf unser Nervengerüst aus. Aber auch körpereigene Stoffe wie Melatonin sind eine gute Einschlafhilfe. Die Schlafbeere gilt in der indischen Heilkunst Ayurveda für die Stärkung und Entspannung von Körper und Geist. Wie auch immer die Schlafstörungen geartet sind, bei lang anhaltenden Schlafdefiziten solltest Du immer einen Facharzt zurate ziehen.

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