Sanddornbeeren- Vitamin C Bombe
Sanddornbeeren haben einen sehr hohen Anteil an Vitamin C. Sanddorn gibt in vielen Formen: Lutschbonbons, Marmelade und in Immun-Drinks.

Jetzt im Herbst strahlen die leuchtend rotorangen Beeren des Sanddorns auffällig an den Sträuchern. Für Aufmerksamkeit sorgt Sanddorn (Hippophae rhamnoides) vor allem durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C. Denn das Antierkältungsvitamin ist in den Beerenfrüchten des Sanddorns um ein Vielfaches mehr enthalten als in Zitrusfrüchten. Gerne auch als „Zitrone des Nordens“ bezeichnet, ist Sanddorn in der Erkältungszeit ein starker und natürlicher Helfer beim Schutz unseres Immunsystems.

Botanik und Verbreitung

Der dornige Strauch des Sanddorns gehört zu den Ölweidengewächsen und kann eine Höhe von 1,5 bis 4,5 Metern erreichen. Im September und Oktober bilden sich an seinen weitverzweigten Ästen die charakteristischen ovalen, rotorangen Scheinbeeren. Auffällig bei der Sanddornpflanze ist ihr stark verzweigtes Wurzelwerk, das bis zu drei Meter in den Boden reichen kann. Daher wird Sanddorn auch gerne zum Schutz vor Erosion an steilen Abhängen genutzt. Ursprünglich in Nepal beheimatet, verbreitete sich Sanddorn über Sibirien und China bis nach Mittel- und Nordeuropa. Die Pflanze bevorzugt sandige Böden, ist salztolerant und windresistent. Das ist auch der Grund, weshalb Sanddorn häufig an den Küstendünen von Nord- und Ostsee zu finden ist. Nicht überraschend also, dass Sanddorn auch unter dem Namen „See- oder Stranddorn“ bekannt ist.

Sanddorn in Marmeladen

Die rohen Beeren des Sanddorns sind sehr sauer und unverarbeitet einfach nicht genießbar. Beliebter ist Sanddorn daher als Konzentrat in Saft, als Mus oder Marmelade, meist gesüßt, oder als Wein oder Likör veredelt. Wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes sind Sanddornprodukte beliebte, gesunde Klassiker und dürfen in keinem norddeutschen Haushalt fehlen.

Beerige Vitaminbombe

Sanddornbeeren sind regelrechte Vitaminbomben. Mit ihrem Vitamin-C-Gehalt stellen sie sogar Zitronen in den Schatten. Hinter den ebenfalls heimischen Hagebutten belegen die Sanddornbeeren Platz zwei der Liste der Vitamin-C-reichsten Früchte mit 450 Milligramm pro 100 Gramm! Weiterhin enthält Sanddorn viel Beta-Carotin, Vitamin E und B-Vitamine, Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Eisen sowie wertvolle Flavonoide und ungesättigte Fettsäuren.

Die Wirkung von Sanddorn

Da der Anteil an Vitamin C mit 0,2 bis 1,4 Prozent sehr hoch ist, gilt Sanddornkonzentrat als natürliches Mittel für starke Abwehrkräfte. Vor allem im Herbst und Winter kann das in Sanddorn enthaltene Vitamin C gegen grippale Infekte wappnen oder schon bestehende Erkältungsbeschwerden lindern. Die natürlichen Flavonoide haben einen positiven Effekt auf die Gefäße und das Herz-Kreislauf-System.

Tipps für Hobbygärtner

Will man frische Sanddornbeeren haben, sollte man selbst Hand anlegen, denn im Laden sind sie nur selten zu finden. Für eine gute Ernte empfiehlt sich heimischen Hobbygärtnern, zwei weibliche und ein männliches Exemplar an eine sonnige Stelle zu pflanzen. Sanddorn zählt nicht zu den Selbstbestäubern und nur die weiblichen Sträucher tragen Früchte. Die Ernte kurz vor der Vollreife kann sich mühsam gestalten, da die Sträucher lange Dornen haben und die Früchte leicht platzen. Das Abschütteln auf ein ausgebreitetes Tuch ist dann die praktischste Methode. Um vom hohen Nährstoffgehalt zu profitieren, ist es allerdings noch einfacher, Sanddornkonzentrat als schnellen Vitaminshot zu genießen.

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