Eine lila Mariendistelpflanze im Vordergrund
Wie die Artischocke gilt auch die Mariendistel als traditionelle Heilpflanze für das körperliche Wohlgefühl. Das Geheimnis liegt in der Mariendistelfrucht. Sie enhält den wertvollen Inhaltsstoff Silymarin.

Die Mariendistel ist eine Heilpflanze und enthält den interessanten Wirkstoff Silymarin. dient in der Naturheilkunde traditionell zur Unterstützung der Körpermitte. Unausgewogenes Essen und übermäßiges Trinken bringen unsere Wohlfühlbalance durcheinander, und genau in diesen Fällen gilt die Pflanze mit der lila Blüte als Erholung pur für das körperliche Gefühl.

Hauptwirkstoff Silymarin

Die Mariendistel (Silybum marianum) ist ein traditionelles pflanzliches Mittel zur Anwendung bei Erwachsenen. Die altbewährte Kraft der Mariendistel steckt vor allem im Silymarin und wird genutzt, um die Körpermitte sowohl zu schützen als auch zu regenerieren. Der besonders wertvolle Inhaltsstoff Silymarin steckt dabei vor allem in den Mariendistelfrüchten und ist ein Gemisch der Flavanonolderivate Silibinin, Isosilibinin, Silicristin und Silidianin. Er wirkt wie ein natürliches Antioxidans im Körper und schützt somit die Zellwände vor freien Radikalen. Darüber hinaus wendet man Silymarin traditionell bei Völlegefühl und Blähungen an, nutzt die Kraft des Wirkstoffkomplexes aber auch bei Erkrankungen der Leber.

Die Mariendistel als traditionelle Heilpflanze

Die Heimat der Mariendistel ist Südeuropa und Nordafrika. Typisch für die Pflanze sind die grün-weiß marmorierten Blätter, deren Blattrand mit kleinen Dornen besetzt ist. Die Mariendistel wird seit jeher zur Unterstützung der Körpermitte genutzt. Ihre Bitterstoffe regen die Gallensaftproduktion an. Sie gilt in der Naturheilkunde als Heilpflanze zur Unterstützung der Leber und generell der Verdauung. Neben der Förderung der Gallensaftproduktion, schützt sie auch die Leberzellen.

Die Mariendistel (Silybum marianum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist auch unter den Synonymen Frauendistel, Magendistel, Milchdistel, Marienkörner, Stechkörner, Stichsaat oder Stichsamen bekannt.

Die Legende von der Marienmilch

Einer Legende zufolge gehen die weißen Flecken auf ihren Blättern auf die Jungfrau Maria zurück, die beim Stillen des Jesuskindes Milch auf die Distelblätter tropfte. Die krautige Pflanze kann bis zu 150 Zentimeter hoch werden. Ihre Früchte enthalten den wertvollen Inhaltsstoff Silymarin.

Anwendungsempfehlung für Silymarin

Da Silymarin schwer wasserlöslich ist, kann es seine Wirkung in einem Tee nur sehr begrenzt entfalten. Mariendistelfrüchte kommen daher meist als Extrakte – in Tabletten verpackt – zum Einsatz. Da die Mariendistelfrüchte äußerst gut verträglich sind, ist ihre Einnahme auch über einen längeren Zeitraum bedenkenlos möglich. Personen, die an Gelbsucht leiden, sollten Mariendistelpräparate in Tabletten oder Kapseln verpackt allerdings nur auf ärztlichen Rat einnehmen.

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