Kleine Tochter küsst Mutter zu Weihnachten
Zeit für die Liebsten. Spätestens an Weihnachten sollten wir unsere Beziehung zu Familie und Freunden pflegen.

Die Adventszeit verbinden viele mit Stress und Hektik. Dabei sind die Tage vor und während Weihanchten eigentlich besonders gut dafür geeignet, sich auf wesentliche Werte zu besinnen: Nächstenliebe, Achtsamkeit, Hilfsbereitschaft, soziales Engagement. Weihnachten kannst Du Dich darauf besinnen, wie Du das ganze Jahr sein möchtest.

Zeit der Besinnlichkeit?

Für viele mag Besinnlichkeit ein religiös besetzter Begriff sein. Aber in dem Begriff findet sich seine eigentliche Bedeutung: Besinnlichkeit hat etwas mit „Sinn“ zu tun. Mit dem Suchen und vor allem Finden von sinnstiftenden Werten im Leben. Was ist Dir wirklich wichtig? Und was sind die wichtigsten Werte der Menschen, die Dich umgeben? Du musst nicht religiös sein, um das weihnachtliche Bemühen der Menschen um Freundlichkeit und Nächstenliebe zu schätzen. Und die Zeit um Weihnachten dafür zu nutzen, ist wohl eines der wertvollsten Geschenke, das Du anderen und Dir selbst machen kannst.

Zeit statt Zeug schenken

Zeit miteinander zu verbringen, in Form eines liebevoll gebastelten Gutscheins für gemeinsame Unternehmungen, bringt oft mehr Freude als fertig Gekauftes. Besonders Menschen, die einsam sind, da sie vielleicht ihren Partner verloren und keine Familie mehr haben, machst Du damit glücklich. Mache Dir Gedanken, was Deinen Nächsten guttun könnte. Das kann der gemeinsame Konzertbesuch mit dem verwitweten Onkel sein, einmal Rasenmähen für Opa oder ein Ausflug zum Schwimmen mit den Kindern. Mit Empathie und Kreativität lassen sich sinnvolle Geschenke finden. Und die Freude, die man zurückbekommt, ist unbezahlbar. Eine Website, die diese Idee unterstützt, ist etwa: www.zeit-statt-zeug.de.

Mehr Nächstenliebe – mehr Weihnachten

Anderen helfen und ihnen mit Freundlichkeit und Wärme begegnen – das erfüllt uns mit Glück und Zufriedenheit und überträgt sich auch auf andere. Sozialpsychologen bestätigen: Wer sich für seine Mitmenschen engagiert, ist auch mit seinem eigenen Leben eher im Reinen. Menschen sind generell zufriedener mit sich und ihrem Leben, wenn sie anderen helfen. Je direkter der Kontakt zu den Hilfe Empfangenden, desto größer ist auch die eigene Befriedigung. Soziale Verbände oder Gemeinden organisieren oft karitative Adventsabende, an denen Du Hilfsbedürftigen zum Beispiel mit selbst gemachten Plätzchen eine Freude machen können. Und Du schenkst so den Menschen, die im Jahr nur wenig soziale Kontakte haben, das Gefühl, nicht allein zu sein. Die Kinder lernen dabei, dass Geben eben schön ist. Apropos Kinder: Für die Kleinen ist es oft das Größte, mithelfen zu können. Sei es beim Plätzchenbacken, dem Verpacken von Geschenken oder der Frage, was andere gut gebrauchen könnten.

Weise Weihnacht – Menschen helfen Menschen

Besonders Weihnachten ist eine Zeit, die Du mit Sinn füllen solltest. Natürlich kannst Du Dich das ganze Jahr karitativ engagieren. Aber gerade zur Advents- und Weihnachtszeit ist das Elend von Menschen ohne Zuhause, ohne eine Familie und ein sicheres Obdach noch ersichtlicher – ein guter Zeitpunkt, um mit Deinem Engagement zu beginnen. Viele Hilfsorganisationen bieten Projekte an, bei denen Du schon mit kleinen Dingen helfen kannst. Das können zum Beispiel warme Sachen Kleidungsstücke wie Winterjacken, Pullover oder Schals sein, die auch die Seele wärmen. Aber nicht nur Sachspenden werden jetzt besonders gebraucht. In vielen Städten finden kirchlich organisierte Weihnachtsessen für Menschen ohne Zuhause statt. Frage in Deiner Stadt oder Gemeinde nach, wo und wann solche Essen stattfinden, oder wie Du anderweitig Nächstenliebe praktizieren kannst.

Hilfsorganisationen und Nächstenliebe

Hilfsorganisationen benötigen das ganze Jahr über unsere Unterstützung. Jetzt an Weihnachten ist eine gute Möglichkeit, damit anzufangen. Sei es im Kleinen mit dem Kauf von UNICEF-Weihnachtsgrußkarten, mit dessen Einnahmen Gesundheits-, Bildungs- und Kinderschutzprogramme gefördert werden. Oder mit der Übernahme einer Patenschaft über ein Jahr für ein hungerndes Kind in der Dritten Welt bei den SOS-Kinderdörfern. Andere Organisationen wie zum Beispiel „TERRE DES FEMMES“ setzen sich für die Menschenrechte von Frauen ein. Sie kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken der Billiglohnländer, wo junge Frauen und Mädchen immer noch unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Die Liste an sinnvollen Möglichkeiten, Gutes zu tun, ist groß. 

Vielleicht ist die Zeit um Weihnachten ein Anstoß, auch langfristig für eine bessere Welt zu sorgen. Das ganze Jahr über Gutes zu tun und mehr an andere zu denken.

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