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Nahrungsfette enthalten Bausteine, die vereinfacht Fettsäuren genannt werden. Sie dienen in erster Linie als Energieträger. Man unterscheidet je nach Struktur der Kohlenstoffverbindungen gesättigte von einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Zu nennen sind da die gesättigten Fettsäuren aus tierischen Lebensmitteln, die vorwiegend in Pflanzen zu findenden ungesättigten Fettsäuren und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die für den Körper lebensnotwendig sind, aber nicht von ihm hergestellt werden können. Diese teilt man auf in Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Essenzielle Fettsäuren - Lebensretter Fischöl

Fettreiche Meeresfische sind reich an langkettigen, mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Neue Studien belegen, dass sie nicht nur zu einer ausgewogenen Ernährung gehören, sondern auch eine „lebensrettende“ Bedeutung haben.

 

Dresdner Wissenschaftler führten eine über mehrere Jahre dauernde Studie an 82 Kliniken in Deutschland durch. Dabei ergänzten sie die Nahrung von intensivmedizinisch betreuten Patienten mit Fischöl. Das Ergebnis: Die Erkrankten hatten weniger Infektionen und benötigten insgesamt weniger Antibiotika. Auch nahm unter Fischöl-Einsatz das Risiko eines akuten Lungenversagens ab.

 

Des Weiteren untersuchten Forscher vom Heart Center des Regions Hospital in St. Paul, Minnesota den Einfluss einer zusätzlichen Omega-3-Fettsäuren-Aufnahme. Als Grundlage der Untersuchung nutzten die Wissenschaftler eine computersimulierte Gemeinschaft von 100.000 Amerikanern und Daten früherer Studien. Das Ergebnis: Pro Jahr könnten durch eine höhere Aufnahme an Omega-3-Fettsäuren 58 Menschenleben gerettet werden. Dies würde sich auf eine Senkung der Gesamttodesfälle um 6,4 Prozent belaufen – vor allem durch das reduzierte Risiko des plötzlichen Herztodes. Omega-3-Fettsäuren wirkten somit effektiver als Defibrillatoren: Denn selbst wenn externe Geräte in jedem Haushalt und öffentlichen Gelände zur Verfügung stehen würden, könnte die jährliche Todesrate nur um weniger als ein Prozent minimiert werden. Die Wissenschaftler nehmen zudem an, dass sogar implantierte Defibrillatoren die Herztodesrate lediglich um 3,3 Prozent jährlich senken könnten.

 

Fachexperten sind sich einig, dass Omega-3-Fettsäuren Bestandteil einer gesunden Ernährung sein sollten. Sie empfehlen mindestens 1-2 Fischmahlzeiten pro Woche. Wer dies nicht schafft, kann den Bedarf an langkettigen Omega-3-Fettsäuren auch über ein Nahrungsergänzungsmittel mit hochwertigem Fischöl decken.

 

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