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Reishi. Schon mal gehört? Nein, dahinter verbirgt sich keine neumodische Wortschöpfung aus Sushi und Reiki – sondern ein Pilz. Zweifelsohne gehören die Pilze zu den größten Mysterien des Planeten. Da sie pflanzliche wie tierische Eigenschaften in sich vereinen, bilden sie eine Art dritte Klasse der eukaryotischen Lebewesen. Und auch wenn man über ihre Physiologie, Ökologie und Verbreitung gut Bescheid weiß, so entdeckt man erst jetzt ihr wahres Potenzial für Ernährung und Medizin. Zwar konnte man aus Pilzen das wirksame Antibiotikum Penizillin gewinnen, aber neuste Studien deuten auf einen viel größeren Wirkungsbereich bestimmter Arten hin.

In der chinesischen Heilkunst ist Reishi lange bekannt

Einer der vielseitigsten und seit Jahrtausenden in der asiatischen Medizin verankerten Pilze ist Reishi, den man in unseren Gefilden den Glänzenden Lackporling nennt. Er kommt nahezu überall auf dem Globus vor und wächst vornehmlich auf Eichen. Sein Hut wird bis zu drei Zentimeter dick und sitzt auf einem circa zehn bis 20 Zentimeter hohen, seitlichen Stiel. Die Oberfläche des Hutes ist mit einer glänzenden Lackschicht überzogen, die sich während seines einjährigen Lebenszyklus von rot- bis dunkelbraun verfärben kann. Aufgrund seiner Bitterkeit ist er zwar kein Speisepilz, dafür aber ein umso effektiverer Vitalpilz. Seine Effekte sind derart vielfältig, dass man ihn in China auch den Pilz des ewigen Lebens nennt und ihn auch in Häusern als Talisman aufhängt.

Was macht Reishi so besonders?

Bei vielen pflanzlichen Stoffen ist es die Kombination der Inhaltsstoffe, die ganz bestimmte Effekte im Körper auslöst. So auch beim Reishi. Will man dennoch ein, zwei charakteristische Substanzen des Pilzes hervorheben, so fallen besonders die Polysaccharide, darunter Beta-Glucan (natürlicher Ballaststoff), und Triterpene (sekundäre Pflanzenstoffe) auf. Pilze speichern, genau wie Tiere, Energiereserven in Form von Polysacchariden.

Diese Kohlenhydrate stellen nicht nur kurzfristig Energie zur Verfügung, sie besitzen auch stärkende und das Immunsystem stabilisierende Effekte. Denn Beta-Glucane heften sich an Rezeptoren der Immunzellen, was dazu führt, dass diese wichtige Botenstoffe ausschütten. Die Beta-Glucane sind zudem für eine herzgesunde Ernährung wichtig, da sie positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel nehmen. 

Polysaccharide und Triterpene – gut für die Abwehrkräfte

Die zweite Gruppe, die Triterpene, sind die pilzeigenen Abwehrstoffe gegen angreifende Mikroorganismen und Bakterien und besitzen antibakterielle und antientzündliche Eigenschaften. Die vielzähligen Einsatzmöglichkeiten machen Reishi zu einem sinnvollen Begleiter, um Alltagsbeschwerden vorzubeugen.