Holunderbeeren, Saft, Marmelade und Beeren
Holunderbeere gibt es in vielen Formen: Tee, Bonbons, Saft, Kapseln etc

Sambucus nigra ist der wissenschaftliche Name für die Holunderbeere und hat in der europäischen Volksmedizin eine lange Tradition als Mittel gegen Krankheiten und zum Schutz vor bösen Geistern. Heutzutage nutzt man Holunder aufgrund seiner entschlackenden und schleimlösenden Effekt gerne bei Erkältungsbeschwerden und setzt ihn bei Fieber für eine Schwitzkur ein.

Gesundheitsfördernde Nährstoffe in sambucus nigra

Seine Inhaltsstoffe machen ihn so kostbar im Kampf gegen grippale Infekte. Denn Holunder enthält nicht nur viel Vitamin C, sondern auch wertvolle Flavonoide und ätherische Öle.

Ein Strauch mit mystischer Vergangenheit

In der Mythologie hatte der Holunder stets eine große Bedeutung. So war der „Holderbusch“ der Lieblingsbaum der germanischen Schutzgöttin Holla, die uns als Frau Holle aus dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm bekannt ist. Die alten Germanen glaubten, dass diese Göttin das Leben der Tiere und Pflanzen beschützte und brachten ihr deshalb Opfer unter einem Holunderbaum dar. Da der Holunder in vielen Regionen eine große Bedeutung hatte, wurden entsprechend viele volkstümliche Namen überliefert: Er wird auch als Alhorn, Elder, Ellhorn, Eller, Flieder, Hölder, Holder, Holderbaum, Holderbusch, Holler, Kelkenbusch oder Keilken bezeichnet.

Schutz vor bösen Geistern

Auch zum Schutz vor bösen Geistern und gegen einen Blitzeinschlag diente der Holunderstrauch. Deshalb pflanzte man ihn als sogenannten Hausbaum direkt neben die Behausung. In der abendländischen Geschichte galt das Fällen eines Holunderbaumes sogar als schweres Verbrechen, da es angeblich Unglück und Tod bringen konnte.

Hier wächst sambucus nigra

Der Holunder (Sambucus nigra) gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Die Pflanze kann bis zu sieben Meter hoch wachsen und ist in ganz Europa, West- und Mittelasien und Nordafrika beheimatet. Von Mai bis Juni blühen die gelblich-weißen, stark aromatisch duftenden Blütendolden des Holunders, danach reifen bis in den Herbst hinein die schwarzen, teils runzeligen Beeren. Die Holunderbeeren (botanisch Steinfrüchte) erreichen eine Größe von etwa sechs Millimetern und enthalten in der Regel drei längliche Steinkerne. Sie liefern einen dunkelvioletten, süß-säuerlichen Saft.

Medizinische Verwendung von sambucus nigra

Doch nicht nur gegen böse Geister, sondern auch zum Schutz vor Krankheiten wurde Holunder eingesetzt. Aufgrund seiner Fähigkeit, die Ausscheidung zu fördern und den gesamten Stoffwechsel anzuregen, wurde er bereits in der Antike als sogenanntes „Blutreinigungsmittel“ verwendet.

Holunder für die Abwehrkräfte

Auch heute weiß man noch um die heilende Wirkung der Holunderblüten. Bahnt sich eine Erkältung an, dann kann ein Teeaufguss aus den Blüten Abhilfe schaffen. Als schweißtreibendes Mittel können Holunderblüten zur Behandlung von fieberhaften Erkältungsbeschwerden eingesetzt werden, um eine Schwitzkur durchzuführen. Die Droge soll die Empfänglichkeit der Schweißdrüsen für Wärmereize steigern.

Ebenso gelten Holunderblüten als schleimlösend bei Beschwerden der Atemwege und bei trockenem Husten. Holunderblüten besitzen zudem eine schwach harntreibende Effekt und die Beeren tragen zur Regulierung der Darmtätigkeit bei.

Holunder stärkt das Immunsystem

Doch sollte der Sambucus nigra nicht nur bei Beschwerden zum Einsatz kommen, denn er wirkt auch stärkend auf die allgemeinen Abwehrkräfte. Und ein gut gestärktes Immunsystem macht uns wiederum weniger anfällig für Erkältungen etc.

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