Frau bei Regenwetter mit Regenschirm
Gerade in der dunklen Jahreszeit benötigt der Organismus Vitamin D.

Im Herbst und Winter neigen wir dazu, besonders häuslich zu werden. Wenn es draußen ungemütlich kalt, grau und nass ist, locken die eigenen vier Wände mit einer warmen Decke, einem bequemen Sofa und einer wohltuenden Tasse Tee. Eine schöne Vorstellung. Doch die Bewegung an der freien Luft trotz Kälte im Herbst und im Winter sollte nicht zu kurz kommen. Ein guter Grund dafür ist unser Vitamin-D-Haushalt.

Unterstützung für Deinen Körper

Vitamin D ist für unsere Gesundheit wichtig. Es ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und spielt eine wichtige Rolle für feste Knochen, starke Muskeln und ein stabiles Immunsystem. Das „Sonnenvitamin“ ist unter anderem deshalb wichtig, weil es Deinen Darm bei der Aufnahme von Calcium und Phospat unterstützt. Es fördert den Knochenstoffwechsel und mineralisiert die Knochen. Ohne Vitamin D könnte das für die Knochen so wichtige Calcium nicht eingelagert werden.

Studien zu Vitamin D

Studien weisen außerdem darauf hin, dass Vitamin D das Immunsystem fördert, indem es bestimmte Abwehrzellen aktiviert. Eine Studie aus dem Jahr 2015 zeigt sogar, dass Vitamin D eine wichtige Rolle im Kampf gegen Krebs spielen kann. Die Ergebnisse finden sich in der „Fachzeitschrift Science Translational Medicine“. Mehrere Studien befassen sich auch mit dem Zusammenhang von Vitamin-D-Mangel und Depressionen.

Wieviel Vitamin D brauche ich?

Eine ergänzende Versorgung kann dann wichtig sein, wenn der tägliche Bedarf von fünf Mikrogramm pro Tag für Personen ab 65 Jahren über die Nahrung und die Sonneneinstrahlung nicht gedeckt wird. Insbesondere Patienten mit erhöhtem Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten sollten darauf achten, dass sie ausreichend mit dem „Sonnenvitamin“ versorgt sind.

Für ältere Menschen und Personen, die sich selten oder gar nicht im Freien aufhalten, empfiehlt sich eine ergänzende Versorgung mit 20 Mikrogramm.

Woher bekomme ich das Sonnenvitamin in Herbst und Winter?

• Bei gutem Wetter raus an die frische Luft: Tanke Sonnenstrahlen im Herbst und Winter. Das ist leichter gesagt als getan, wenn die Tage draußen kurz und dunkel sind. Trotzdem solltest Du, wenn die Sonne scheint, die Freizeit in der Natur verbringen. Denn mehr als 90 % vom Vitamin D werden in unserem Körper durch Sonnenbestrahlung in der Haut gebildet. Selbst wenn die Sonne hinter Wolken verborgen ist, erreichen Dich noch Strahlen, die Deine Vitamin-D-Produktion fördern!

• Durch eine ausgewogene Ernährung: Etwa 10 Prozent unseres Vitamin-D-Haushaltes erhalten wir über unsere Nahrung. Das lebenswichtige Vitamin steckt vor allem in diesen Lebensmitteln: fettreiche Hochseefische wie Lachs und Makrele, besonders viel in Lebertran, Leber, Käse, Rindfleisch, Margarine, Eier und Pilze.

• Gezielte Nahrungsergänzung: Zwischen Oktober und März macht es Sinn über eine Nahrungsergänzung nachzudenken, weil das Wetter in unseren Breitengraden kein regelmäßiges Sonnenlicht garantiert. Vitamin D gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: zum Beispiel als Tabletten, Brausetabletten und Tröpfchenform.

• Mehr zum Thema Vitamin D findest Du hier.
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