Gesundes und abwechslungsreiches Essen auf einer Holzunterlage
Gesundes Essen abwechslungsreich gestalten, fördert die Gesundheit Deines Gehirns. Omega-3-Fettsäuren wie aus Fisch und Pflanzenölen gehören dazu.

Ernährung ist die beste Medizin. Und Gesundheit ist nicht nur in den Genen fest geschrieben. Das sind die guten Nachrichten. Bestimmte Lebensmittel sorgen für unser geistiges Wohlbefinden und schützen uns sogar vor degenerativen Krankheiten wie Alzheimer. Das schreibt die Wissenschaftlerin Lisa Mosconi in der englischen Tageszeitung The Guardian.

Mosconi forscht auf dem Gebiet des Vergessens, bekannt als Alzheimer, eine Krankheit, die aufgrund der längeren Lebenserwartung des Menschen, immer präsenter in unserer Gesellschaft sein wird. In ihrem Artikel (The Guardian, 12.02.2018) schreibt sie über die neuesten Erkenntnisse aus ihrem Buch „Brain Food: How to Eat Smart und Sharpen Your Mind“. Es geht um Essen, Gene und Alzheimer. Dabei gibt es vor allen Dingen gute Nachrichten. Nur 1% der Alzheimerpatienten entwickelt diese Krankheit aufgrund von genetischer Mutation, schreibt die Gründerin und Leiterin des Nutrition & Brain Fitness Lab at New York University (NYU) School of Medicine.

Unsere Gehirnzellen sind größtenteils im Vergleich zu anderen Körperzellen nicht ersetzbar, so Mosconi weiter. Deswegen lautet das beste Pflegemittel für die Gehirnzellen: „Ernährung“, allerdings, solltest Du hier auf die richtigen Lebensmittel setzen.

Dieses Essen muss auf Deinen Brainfood-Teller:

Omega-3-Fettsäuren

Ungesättigte, langkettige Fettsäuren (zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren) ist das einzige Fett, das das Gehirn sein Leben lang braucht. Besonders wertvoll: fettreicher Fisch wie Lachs, Makrele, Anchovis und Sardinen. Zu den pflanzlichen Alternativen zählen Leinsamen und Chiasamen.

Glukose

Glukose aus Kohlenhydraten ist Energie für das Gehirn. Achte auf glukosereiche und gleichzeitig ballaststoffreiche Lebensmittel wie Rote Bete, Kiwi, Vollkorn, Kokosnusszucker.

Vitamine & Mineralien

Antioxidantien in Form von Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und Selen, Eisen, Kupfer und Zink. Das holen wir uns aus Obst und Gemüse. Hol Dir die Regenbogenfarben auf den Teller: Beeren, Orangen, Spinat, Karotten, Tomaten etc.

Kaltgepresstes Olivenöl

Das flüssige Gold beschreibt Mosconi als Brain-Must, weil es reichlich Omega 3 und Vitamin E enthält. Auch hier zeigen Studien, dass das Risiko Demenzkrankheiten wie Alzheimer zu erleiden erheblich gesenkt werden kann. Achte bei Olivenöl auf das Etikett. „Extra vergine“ muss da stehen.

Lieber selten oder gar nicht auf den Teller:

-Fastfood wie Tiefkühlpizzen
-rotes Fleisch, verarbeitete Fleischwaren wie Salami oder Frankfurter
-industrielle Backwaren wie Kekse und Kuchen
-sehr fetthaltige Molkereiprodukte

Warum? Studien zeigen, dass der regelmäßige Verzehr dieser Lebensmittel das Alzheimerrisiko erhöhen und dem Gehirn schaden.

Zum Abschluss noch eine Frage: Musst Du jetzt noch einmal die richtigen Lebensmittel einkaufen gehen?

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