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Vitamin B12: das lebenswichtige Vitamin, das in der Leber steckt

Vitamin B12 – auch Cobalamin genannt – ist an der Blutbildung im Knochenmark beteiligt und sorgt für eine normale Blutgerinnung. Es ist auch für den Aufbau des gesamten Nervensystems verantwortlich.

 

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin B12 enthalten?

In Leber, Fisch, Fleisch, Milch, Käse und Eiern. Da Vitamin B12 von Mikroorganismen gebildet wird, kommt es auch in fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut vor.

 

Herkunft - Funktion - Versorgung

Vegetarier und Veganer, die auf Milchprodukte und Eier verzichten (Veganer), sollten darauf achten, genug Vitamin B12 zu sich zu nehmen. Auf die Spur des Vitamins B12 kamen Wissenschaftler im Verlauf jahrelanger Forschungen zu den Ursachen einer bestimmten durch Vitamin-B12-Mangel ausgelösten Form der Anämie (Blutarmut), der Perniziosa. Ein Mangel an Vitamin B12 wurde noch im 19. Jahrhundert zur lebensbedrohlichen Krankheit. Perniziosa endete meist mit dem Tod der Betroffenen. Als Vitamin B12 werden verschiedene Verbindungen bezeichnet, die alle ein Kobaltatom enthalten. Vitamin B12 spielt eine große Rolle bei der Blutbildung und ist für die normale Blutgerinnung notwendig. Es hilft auch beim Aufbau des gesamten Nervensystems. Vitamin B12 beeinflusst ferner den Folsäure-Stoffwechsel. Wenn ein Vitamin-B12-Mangel besteht, bleiben die Folsäurespeicher im Gewebe inaktiv, so dass zusätzlich ein Mangel an aktiver Folsäure entsteht.

 

Wichtig: Damit Vitamin B12 überhaupt vom Darm in den Körper gelangen kann, muss es an eine bestimmte Transportsubstanz gebunden sein, die im Magen gebildet wird: an den sogenannten Intrinsic-Faktor. Wird dieser z.B. aufgrund von Magenerkrankungen nur unzureichend gebildet, kann es langfristig auch zum Vitamin-B12-Mangel kommen. Außerdem ist zu beachten: Vitamin B12 ist sehr licht- und sauerstoffempfindlich. Bei der Zubereitung von Speisen gehen meist erhebliche Mengen des Vitamins verloren. Milch sollte deshalb immer in licht- und luftgeschützten Behältnissen aufbewahrt werden. Wird Milch zwei Minuten lang gekocht, verliert sie bis zu 30 % ihres Vitamin-B12-Gehaltes.

 

Verwendung von Vitamin B12

  • Anämie: bei einer durch Vitamin-B12-Mangel verursachten Anämie
  • Arteriosklerosevorbeugung: In Kombination mit Folsäure und Vitamin B6 kann Vitamin B12 erhöhte Homocysteinspiegel reduzieren. Homocystein gilt als Risikofaktor für Arteriosklerose
  • Mangelsituationen infolge von entzündlichen Erkrankungen der Magenschleimhaut – da der Intrinsic Factor dann nur unzureichend gebildet wird; Erkrankungen des Verdauungstraktes, die die Resorption behindern
  • Funikuläre Spinalerkrankungen: Nervenentzündung bis hin zu Lähmungserscheinungen, die durch Vitamin-B12-Mangel hervorgerufen werden

 

Fehlt Dir Vitamin B12?

Schon bei einem zutreffenden Punkt könnte eine ergänzende Zufuhr von Vitamin B12 für Dich sinnvoll sein:

     

  • Bist Du Veganer? (Ernährst Du Dich ausschließlich von pflanzlicher Kost?)
  • Bist Du über 60 Jahre alt?
  • Hattest Du eine Magenoperation? Leidest Du an einer chronischen Magenschleimhautentzündung?

Wie viel Vitamin B12 braucht der Körper?

Tagesdosis Vitamin B12 in µg
*Zur Erhaltung der Nährstoffdichte.
Quelle: DGE (vereinfacht)
SäuglingeMännlichWeiblich
0 - 4 Monate 0,4
4 - 12 Monate 0,8
Kinder
1 - 4 Jahre 1,0
4 - 7 Jahre 1,5
7 - 10 Jahre 1,8
10 - 13 Jahre 2,0
13 - 15 Jahre 3,0
Jugendliche u. Erwachsene
15 - 19 Jahre 3,0
19 - 25 Jahre 3,0
25 - 51 Jahre 3,0
51 - 65 Jahre 3,0
65 Jahre u. älter 3,0
Schwangere   3,5*
Stillende   4,0