Frau geht mit Hund spazieren
Herbstblues, Winterdepression?! Vielen Menschen fühlen sich in der dunklen Jahreszeit müde und schlapp. Gerade jetzt sollte man sich bewegen. Wir erzählen Dir warum.

Magst Du den Herbst mit seinen schönen bunt-goldenen Blättern? Das ist die Schokoladenseite dieser Übergangszeit zum Winter. Aber es gibt auch die dunkle Seite des Herbstes. Genau dann, wenn Du früh morgens im Dunkeln aus dem Haus gehst. Und wenn Du spätnachmittags bei Einbruch der Dunkelheit wieder nach Hause kommst. Wenig Sonnenlicht und kurze Tage – das macht sich bemerkbar. Schlechte Laune und Müdigkeit können bei vielen Menschen die Folge sein. Das kann der sogenannte Herbstblues sein. Betroffene berichten, dass sie auch vermehrt Lust auf Süßes haben. Die Wissenschaft hat einen Namen dafür. Seasonal affective disorder (SAD) oder Saisonal Abhängige Depression.

Habe ich den Herbstblues?

Allgemein lassen sich bei betroffenen Personen folgende Symptome feststellen:

  • Erhöhtes Schlafbedürfnis
  • Vermehrter Appetit auf Süßes, vor allen Dingen auf Lebensmittel mit Kohlenhydraten
  • Gewichtszunahme
  • Müdigkeit und Energielosigkeit
  • Einschlaf- und Durchschlafprobleme

Das kannst Du gegen die schlechte Herbstlaune tun

Zum Glück kannst Du dagegen etwas tun. Zu den drei wichtigsten Tipps gegen den Herbstblues gehören vor allen Dingen drei Faktoren: Bewegung & Licht, Freundschaften pflegen und darauf achten, was Du isst.In diesem Post konzentrieren wir uns auf Deine Ernährung. Achte auf bestimmte Nährstoffe, die eine gute Laune und Energie unterstützen. Das nennt man auch Happy Food. Dazu gehören:

Magnesium

Das beliebte Spurenelement ist an vielen Reaktionen beteiligt, bei denen der Körper Energie gewinnt. Es trägt zur Verminderung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Du findest Magnesium in Vollkornbrot, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Brokkoli.

Vitamin D

Vitamin D ist in jüngster Zeit im Fokus der Wissenschaft. Das Vitamin D erfüllt gleich mehrere Funktionen. Es erhält normale Knochen und Zähne. Es gilt als Unterstützer des Immunsystem. Vitamin D wird auch das „Gute-Laune-Vitamin“ genannt. Das liegt daran, dass Vitamin D durch Sonnenlicht in der Haut gebildet wird. Tipp: Jeden 15 Minuten in die Sonne gehen. Gerade in sonnenschwachen Regionen und in den lichtarmen Wintermonaten raten Experten zu einer Nahrungsergänzung mit Vitamin D3. Achte bei den Lebensmitteln verstärkt auf Lachs und Champignons.

Melatonin

Bei der Zeitumstellung kommen viele mit dem Schlafrhythmus durcheinander. Bei Dunkelheit wird in der Zirbeldrüse das Hormon Melatonin gebildet. Das sorgt für Müdigkeit und für ein Schlafbedürfnis. Wer sich energielos durch den Tag schleppt, kann abends Einschlaf- und Durchschlafprobleme haben. Dann solltest Du es mit Melatonin probieren. Melatonin wird wie das Glückshormon Serotonin aus Tryptophan gebildet. Das findest Du zum Beispiel vermehrt in Sojabohnen, Cashewkernen, Edamer sowie Bananen.

Omega-3-Fettsäuren

Die ungesättigten Fettsäuren Omega 3 (EPA und DHA) sind ein lebenswichtiger Nährstoff. Du kannst sie nur über die Nahrung zuführen. Sie werden nicht vom Körper gebildet. Omega-3-Fettsäuren stehen im Zusammenhang mit der Serotoninbildung. Du findest Omega 3 in fettreichen Fischen (z.B. Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering)

Guarana

Guarana ist der Energiekick aus dem Amazonas. Denn Frucht und Samen der Pflanzen weisen eine hohen Koffeingehalt auf. Sie gilt als natürlicher Muntermacher und regt den Kreislauf an. Guarana gibt es als Zutat in Shots. Nebenbei hat die Pflanze Antioxidantien zu bieten wie Catechine, Tannine und Theobromin. Und Antioxidantien sind in der Lage Freie Radikale zu neutralisieren und damit unsere Zellen zu schützen.

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