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Ginkgoblätter-Extrakt: grüne Energie für das Gehirn

Ginkgoblätter, die Blätter des Baumes Ginkgo Biloba, werden meist in Form eines Trockenextraktes aus den frischen Blättern eingesetzt. Der wertvolle Extrakt findet vorwiegend bei Hirnleistungsstörungen und Demenz-Erkrankungen Anwendung.

 

 

Herkunft

Der Trockenextrakt wird aus den frischen Blättern des Baumes Ginkgo Biloba gewonnen. Er besteht aus verschiedenen Inhaltsstoffen wie beispielsweise Flavonoiden (sekundäre Pflanzenstoffe) und Terpenen (Naturstoff des pflanzlichen Stoffwechels).

 

 

Funktion

Seit vielen tausend Jahren schon nutzt man in China die getrockneten Blätter des Ginkgo-Baumes als Schutz vor Insekten, indem sie zwischen Buchseiten gelegt, „Bücherwürmer“ und Schimmelpilze fernhalten. Aber in erster Linie ist der Gingko-Baum natürlich wegen seiner heilenden Wirkung bekannt. Schon seit über 2000 Jahren werden seine Blätter in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege wie Tuberkulose, Asthma oder Bronchitis verwendet. Auch bei Hautkrankheiten, Wunden, Magenleiden oder bei der Geschlechtskrankheit Gonorrhö findet Gingko Verwendung .

 

 

Natürliche Inhaltsstoffe mit heilender Wirkung

Heute weiß man mehr über die genaue Zusammensetzung seiner Inhaltsstoffe. Verantwortlich für die heilende Wirkung des Gingko ist die in den Blättern vorhandene hohe Konzentration an Flavonoiden sowie bestimmten Terpenlactonen. In dieser Zusammensetzung sind sie in keiner anderen Pflanze zu finden. Ihnen werden vor allem eine durchblutungsfördernde Wirkung, antioxidative und nervenschützende Eigenschaften und eine Verbesserung der Gedächtnisleistung zugesprochen. Ginkgo-Präparate werden daher vorwiegend zur Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen mit Gedächtnisproblemen und Konzentrationsstörungen eingesetzt. Aber auch bei Kopfschmerzen, Schwindel, arterieller Durchblutungsstörung und zur begleitenden Behandlung eines Tinnitus vertraut man auf die bewährte Heilkraft des Gingko-Baumes.

 

 

Studien beweisen Wirksamkeit

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf lieferte einen medizinischen Beweis für die Wirkung von Ginkgo. Die Wissenschaftler führten eine Beobachtungsstudie mit 1500 Personen durch. Die Studienteilnehmer litten alle unter beginnenden Hirnleistungsstörungen wie Konzentrationsproblemen, Vergesslichkeit und nachlassender Aufmerksamkeit und wurden über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen ambulant mit einem Ginkgo-Extrakt behandelt.

 

 

Lebensfreude bis ins hohe Alter

Bereits nach kurzer Zeit kam es bei der Mehrheit der Patienten zu einer Verbesserung der mentalen Leistungsfähigkeit, der Lebensqualität und der Lebenszufriedenheit. 76,5 Prozent der Teilnehmer wiesen eine Verbesserung der kognitiven Hirnleistung auf. 61,2 Prozent erfuhren in den physischen, 72,4 Prozent in den psychischen Komponenten der Lebensqualität eine Verbesserung. Die verbesserte Hirnleistung brachte auch einen Anstieg der Lebensfreude mit sich. Wer seine grauen Zellen frühzeitig mit einem Ginkgo-Extrakt stärkt, kann das Gehirn nachweislich gegen Alterungsprozesse wappnen.

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