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Indischer Weihrauch (Boswellia serrata)

Ein uraltes Naturheilmittel

Seit vielen Jahrtausenden nutzen Menschen die Harze bestimmter Bäume nicht nur für kultische Räucherungen, sondern auch zu heilkundlichen Zwecken. In der traditionellen indischen Heilkunst des Ayurveda soll Weihrauch (Synonym: Olibanum) schon vor 5.000 Jahren unter dem Namen „Salai Guggal“ gegen Leiden der Muskeln und Gelenke, Arthritis, rheumatische Beschwerden und Ischias-Schmerzen eingesetzt worden sein.

 

In der Antike galt Weihrauch als ein besonderes kostbares Handelsgut, dem die Weihrauchstraße zwischen dem Oman und Damaskus ihren Namen verdankt. Die Herkunft des Weihrauchs wurde oft als Geheimnis gehütet, die Transportwege ließ man überwachen.

 

Die Rückbesinnung auf ein Geschenk der Natur

Bis ins 19. Jahrhundert fanden Präparate aus bestimmten Baumharzen medizinische Verwendung, dann lösten neue chemisch-synthetische Mittel – allen voran Antibiotika – den Weihrauch ab. Erst vor wenigen Jahrzehnten begann eine Renaissance des Naturstoffes, der seitdem nicht nur in Esoterikläden als Räuchermischung, sondern auch als Nahrungsergänzungsmittel (Weihrauch Kapseln) zu finden ist. Einige Studien deuten darauf hin, dass die Boswelliasäuren im Weihrauch gesundheitsfördernde Effekte haben, vor allem in Bezug auf die Hemmung von Entzündungen.

 

Weihrauch gegen Arthritis?

Aber auch anti-arthritische Effekte konnten beobachtet werden. In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie aus dem Jahr 2019 erlebten die Teilnehmenden, die an Osteoarthritis im Knie litten, eine signifikante Verbesserung. Sowohl Schmerzen als auch Gelenksteife konnten im Vergleich zur Placebogruppe deutlich reduziert werden.

 

Ist Weihrauch entzündungshemmend?
Vor allem die Unterdrückung entzündungsfördernder Botenstoffe durch Boswelliasäure scheint eine wichtige Rolle bei der Wirkung des Weihrauchs zu spielen. Allerdings sind noch weitere Studien nötig, um das Wissen über die positiven Eigenschaften von Weihrauch (Boswellis serrata) zu erhärten und zu vertiefen.

 

Welcher ist der beste Weihrauch?

Weihrauch wird aus verschiedenen Boswellia-Arten aus der Familie der Balsambaumgewächse gewonnen. Diese wachsen auf der arabischen Halbinsel (Boswellia sacra), in Afrika (Boswellia carterii, Boswellia papyrifera) und Indien (Boswellia serrata). Als besonders wirksam und gut erforscht gilt der „indische Weihrauch“ (Olibanum indicum), der aus Boswellia serrata stammt und im europäischen Arzneibuch definiert ist.

 

Er erreicht Wuchshöhen von bis zu acht Metern und gedeihen in trockenen Regionen. Der Name der gesamten Gattung geht auf den schottischen Botaniker Dr. James Boswell (1757 – 1822) zurück, der im Royal Botanic Garden in Edinburgh arbeitete, aber auch Forschungsreisen unter anderem nach Indien unternahm.

 

Boswellia serrata Produkte – auf die Kombination kommt es an

Wer Produkte aus Boswellia serrata kaufen will, kann heutzutage auf ein breites Angebot zurückgreifen. Weihrauch wird oft in Soft-Gel-Kapseln (Weichgelatinekapseln), Hartkapseln, aber auch in Tablettenform angeboten. Achten Sie beim Kauf von Gelenkprodukten auf eine synergistische (zusammenwirkende) Kombination verschiedener ausgesuchter Inhaltsstoffe: Weihrauch, Hanföl und bioverfügbares Curcumin kombiniert mit Vitamin D3, Vitamin C, Calcium, Zink und Mangan.