Magnesium – für Muskeln, Nerven und Energie

Magnesium steckt in jeder Körperzelle und ist an über 300 Enzymreaktionen beteiligt. Als lebenswichtiger Mineralstoff unterstützt Magnesium Muskel- und Nervenfunktionen sowie den Energiestoffwechsel. Kein Wunder, dass hochwertige Magnesiumpräparate zu den beliebtesten Nahrungsergänzungen überhaupt gehören. Wer bei Medicom Magnesium kaufen möchte, hat die Wahl zwischen Tabletten, Kapseln, Brausetabletten und Direktgranulat. Entdecken Sie Magnesiumcitrat und unseren Magnesium Complex mit verschiedenen Magnesiumverbindungen, darunter Magnesiumbisglycinat, passend zu Ihren individuellen Bedürfnissen.


Magnesium – das Anti-Stress-Mineral für den Körper

Ein Paar mittleren Alters macht eine Yogaübung

Wofür braucht der Körper Magnesium?

Für kaum einen Mineralstoff gibt es so viele zulässige gesundheitsbezogene Angaben wie für Magnesium. Die wichtigsten im Überblick:

Mehr als die Hälfte die Hälfte (50-60 %) des Magnesiums im Körper lagert in den Knochen, etwa ein Drittel (20-30 %) in den Muskeln. Im Blutserum zirkuliert weniger als 1 %.

Ein Holzlöffel, der weiße, klobige Kristalle hält, mit weiteren Kristallen im Hintergrund.

Welches Magnesium ist das beste? Die Verbindungen im Vergleich

Magnesium kommt in Präparaten nie pur vor, sondern immer als Verbindung bzw in verschiedenen Magnesiumverbindungen.. Diese unterscheiden sich unter anderem im Gehalt an elementarem Magnesium, ihrer Löslichkeit und Bioverfügbarkeit. Kurz gesagt: Die Form beeinflusst, wie viel reines Magnesium drin steckt und wie gut Sie es vertragen. Welche  Magnsiumverbindungen gibt es und was zeichnet sie aus?

  • Magnesiumcitrat (Trimagnesiumdicitrat): Eine gut wasserlösliche Magnesiumverbindung, die sich durch ihre schnelle Aufnahme und gute Verträglichkeit auszeichnet. Besonders beliebt bei sportlich aktiven Menschen und körperlicher Belastung.
  • Magnesiummalat: Magnesium in Verbindung mit Apfelsäure. Eine gut verträgliche Magnesiumform, die sich besonders für Menschen mit hoher Alltagsbelastung eignet.
  • Magnesiumtaurat: Magnesium gebunden an Taurin. Diese Verbindung zeichnet sich durch ihre hohe Bioverfügbarkeit und gute Verträglichkeit aus und ist besonders bei mentaler Anspannung interessant.

Zwei Wanderer auf einem felsigen Gipfel, einer mit erhobenen Armen, mit Blick auf eine weite grüne Landschaft und ein fernes Wasser.

Weitere Magnesiumverbindungen im Vergleich

  • Magnesiumgluconat: Eine Verbindung aus Magnesium und Gluconsäure, die eine gleichmäßige Magnesiumversorgung über den Tag unterstützt.
  • Magnesiumbisglycinat: Magnesium gebunden an die Aminosäure Glycin, die unter anderem im Bindegewebe und Nervensystem vorkommt. Diese Magnesiumform gilt als besonders gut bioverfügbar und magenfreundlich. Sie wird häufig bei empfindlicher Verdauung und zur Entspannung bevorzugt.
  • Magnesiumoxid: Eine Magnesiumverbindung mit einem besonders hohen Anteil an elementarem Magnesium. Sie wird langsamer aufgenommen und eignet sich für eine langfristige Magnesiumversorgung.

Worauf sollten Sie beim Magnesiumkauf achten? Entscheidend ist unter anderem der Gehalt reinem bzw elementarem Magnesium. In unseren Magnesium Citrat Kapseln stecken zum Beispiel 800 mg Magnesiumcitrat, das entspricht 120 mg Magnesium. Wer die Vorteile verschiedener Magnesiumformen kombinieren möchte, findet in unserem Magnesium Complex sechs ausgewählte MagnesiumvVerbindungen in einer Kapsel.

Magnesiumreiche Ernährung wie Pistazien, Mandeln, Chiasamen, Bananen etc.

Magnesiummangel: Wer mehr Magnesium braucht

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt als Schätzwert für Erwachsene 350 mg Magnesium am Tag für Männer und 300 mg für Frauen. Mit Vollkorn, Nüssen und Hülsenfrüchten ist das gut erreichbar. Bestimmte Lebensgewohnheiten und Faktoren können zu einem Magnesiummangel führen:

  • Viel Sport: Bei körperlicher Belastung geht über den Schweiß Magnesium verloren.
  • Einseitige Ernährung: Weißmehl, Zucker und Fertigprodukte liefern kaum Magnesium. Wer wenig Vollkornprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte ist, nimmt möglicherweise zuwenig Magnesium zu sich.
  • Regelmäßig Alkohol: Er erhöht die Ausscheidung von Magnesium über die Nieren.
  • Bestimmte Medikamente: Entwässerungsmittel oder Magensäureblocker können den Magnesiumhaushalt beeinflussen.

Welche Symptome können auf einen Magnesiummangel hinweisen? Typische Anzeichen eines Mangels sind Wadenkrämpfe, Muskelzucken oder Müdigkeit. Sie haben allerdings oft auch andere Ursachen. Ein normaler Blutwert schließt einen Mangel nicht sicher aus, weil der Körper den Spiegel im Blut lange konstant hält.

Eine Flasche Magnesium Citrat Kapseln mit zwei Kapseln daneben auf einem weißen Hintergrund.

Magnesium kaufen: Tabletten, Kapseln oder Brause?

Welche Darreichungsform Sie wählen, ist vor allem eine Frage der Gewohnheit, Vorlieben und Ihres Alltags. Die Wirkung hängt von der Menge und der Verbindung ab, nicht von der Form.

Magnesium gehört zu den lebenswichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Entdecken Sie in unserer Kategorie Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Sie Ihre Versorgung breiter absichern können.

Häufig gestellte Fragen zu Magnesium

Wie viel Magnesium braucht man am Tag?

Die DGE gibt für Erwachsene einen Schätzwert für Erwachsene ab 19 Jahren 350 mg pro Tag für Männer und 300 mg für Frauen an. Ein großer Teil davon kommt über die Ernährung. Ein Präparat soll diese Menge ergänzen und nicht vollständig ersetzen. Halten Sie sich an die Verzehrempfehlung auf der Packung. Nicht vergessen: Der Magnesiumbedarf kann je nach Aktivität im Alltag und Lebensphase erhöht sein.

Sollte man Magnesium morgens oder abends einnehmen?

Beides ist möglich. Viele nehmen Magnesium gern abends, weil es dann gut in die Routine passt. Wichtiger als die Uhrzeit ist die Regelmäßigkeit. Größere Mengen verteilen Sie am besten auf zwei Portionen, das verträgt der Darm besser. Bei höheren Tagesdosierungen kann es sinnvoll sein, die Einnahme auf zwei Portionen zu verteilen, um die Magen-Darm-Verträglichkeit zu verbessern. Beachten Sie dabei die Verzehrempfehlung des jeweiligen Präparats.

Wie lange sollte man Magnesium einnehmen?

Das hängt vom individuellem Bedarf und der Situation ab. Der Körper speichert Magnesium vor allem in den Knochen und Muskeln, benötigt aber eine regelmäßige Zufuhr. Eine regelmäßige Einnahme über mehrere Wochen ist daher sinnvoller als eine kurze Kur. Wenn Sie Magnesium dauerhaft in höherer Dosierung nehmen möchten, sprechen Sie das am besten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Kann man Magnesium überdosieren?

Ja, man kann Magnesium überdosieren. Bei gesunden Nieren scheidet der Körper überschüssiges Magnesium in der Regel aus. Eine zu große Einzeldosis zeigt sich meist zuerst durch weichen Stuhl oder Durchfall. Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten Magnesium nur nach ärztlicher Rücksprache ergänzen.

Lässt sich ein Magnesiummangel im Blut feststellen?

Nur eingeschränkt. Im Blutserum befindet sich weniger als ein Prozent des gesamten Magnesiums, und der Körper hält diesen Wert möglichst stabil. Ein normaler Serumwert schließt einen Magnesiummangel deshalb nicht vollständig aus. Zur Beurteilung der Magnesiumversorgung können neben den Blutwerten auch die Ernährung, mögliche Beschwerden und weitere Untersuchungen berücksichtigt werden

Sind Tabletten, Kapseln oder Pulver besser?

Keine Form ist grundsätzlich besser. Entscheidend sind die Magnesiumverbindung und die Menge an reinem Magnesium pro Portion. Tabletten und Kapseln sind geschmacksneutral, Brausetabletten und Granulat eignen sich für alle, die ungern Tabletten schlucken.

Kann man Magnesium zusammen mit Calcium oder Eisen einnehmen?

Calcium, Eisen, Zink und Magnesium nutzen im Darm teilweise dieselben Aufnahmewege. Wenn Sie Eisen gezielt ergänzen, zum Beispiel bei höher dosieren Eisenpräparaten, nehmen Sie Magnesium am besten mit zwei bis drei Stunden Abstand. Auch zu manchen Antibiotika und Schilddrüsenmedikamenten ist ein zeitlicher Abstand wichtig.

Welche Lebensmittel enthalten viel Magnesium?

Besonders viel Magnesium liefern Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Cashews und Mandeln. Auch Haferflocken, Vollkornbrot, Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen sowie grünes Blattgemüse (Spinat) tragen gut zur Versorgung bei. Manche Mineralwässer enthalten ebenfalls nennenswerte Mengen, ein Blick aufs Etikett lohnt sich.