Mineralstoffe & Spurenelemente kaufen

Ob Magnesium, Eisen oder Jod: Mineralstoffe und Spurenelemente übernehmen wichtige Aufgaben im Körper. Herstellen kann er keinen einzigen davon selbst. Bei Medicom finden Sie hochwertige Mineralstoffpräparate als gezielte Einzelpräparate, breit aufgestellte Mineralstoff-Komplexe und praktische Brausetabletten in geprüfter Qualität.


Mineralstoffe - lebenswichtige Bausteine des Körpers

Ein kleiner Hügel aus weißem, grobem Salz auf einem schlichten, hellen Hintergrund.

Was ist der Unterschied zwischen Mineralstoffen und Spurenelementen?

Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe, die wir täglich über Essen und Trinken aufnehmen müssen. Eingeteilt werden sie danach, wie viel davon im Körper vorkommt:

  • Mengenelemente: Von ihnen enthält der Körper mehr als 50 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Dazu gehören Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid, Phosphor und Schwefel. Der tägliche Bedarf unterscheidet sich je nach Mineralstoff. Für Calcium empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung beispielsweise 1.000 mg täglich für Erwachsene.
  • Spurenelemente: Sie kommen nur in geringen Mengen im Körper vor und werden je nach Element in Mikro- oder Milligrammmengen benötigt. Die wichtigsten sind Eisen, Zink, Jod, Selen, Kupfer, Mangan, Chrom und Molybdän.

Wenig heißt allerdings nicht unwichtig. Von Selen brauchen Erwachsene je nach Geschlecht etwa 60 bis 70 µg am Tag, trotzdem sind sie Bestandteil wichtiger Enzyme. Jedes essenzielle Spurenelement übernimmt spezifische Aufgaben im Körper und kann nicht einfach durch ein anderes ersetzt werden.

Eine Flasche Magnesium Citrat Kapseln mit zwei Kapseln daneben auf einem weißen Hintergrund.

Wofür braucht der Körper Mineralstoffe?

Für viele Mineralstoffe und Spurenelemente gibt es wissenschaftlich geprüfte und in der EU zugelassene gesundheitsbezogene Angaben. Die wichtigsten im Überblick:

  • Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
  • Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen und Zähne benötigt.
  • Eisen trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin sowie zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper bei.
  • Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel bei.
  • Jod und Selen tragen beide zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei.

Andere Spurenelemente arbeiten eher im Hintergrund. Kupfer und Mangan etwa tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, und Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei.

Eine Frau macht Sport und trägt Kopfhörer dabei

Mineralstoffmangel: Wann eine Ergänzung sinnvoll sein kann

Wer abwechslungsreich isst, ist mit vielen Mineralstoffen gut versorgt. Bei Jod hat laut Robert Koch-Institut aber knapp ein Drittel der Erwachsenen ein Risiko für eine zu geringe Zufuhr, und bei Eisen kann die Versorgung insbesondere bei Frauen mit Menstruation unter der Empfehlung liegen. Genauer hinschauen sollten Sie in diesen Situationen:

  • Vegane oder vegetarische Ernährung: Bei pflanzlicher Ernährung sollte besonders auf die Versorgung mit Eisen, Zink und Jod geachtet werden. Pflanzliche Inhaltsstoffe können die Aufnahme von Eisen und Zink beeinflussen.
  • Sport und starkes Schwitzen: Mit dem Schweiß verlieren Sie Mineralstoffe wie Natrium, Kalium und Magnesium.
  • Schwangerschaft und Stillzeit: Der Bedarf an Jod und Eisen steigt deutlich.
  • Starke Monatsblutung: Frauen verlieren dabei regelmäßig Eisen. Der Eisenbedarf kann steigen.
  • Höheres Alter: Wenn Appetit oder Nahrungsaufnahme abnehmen, kann auch die Zufuhr an Calcium und Magnesium geringer ausfallen.

Beschwerden wie Müdigkeit oder Muskelkrämpfe können verschiedene Ursachen haben. Ob tatsächlich ein Mineralstoffmangel vorliegt, lässt sich bei Bedarf durch eine ärztliche Untersuchung und gezielte Laborwerte abklären.

Die Produktdose von Eisen + Vitamin C und zwei Kapseln im Vordergrund

Mineralstoffpräparate kaufen: Komplex oder einzeln?

Welches Präparat zu Ihnen passt, hängt davon ab, ob Sie einen bestimmten Nährstoff gezielt ergänzen oder Ihre Grundversorgung breit absichern möchten.

Prüfen Sie beim Vergleich die Menge pro Tagesportion. Wenn Sie mehrere Präparate kombinieren, rechnen Sie die Mengen zusammen.

Häufig gestellte Fragen zu Mineralstoffe & Spurenelemente

Welche Mineralstoffe braucht der Körper täglich?

Der Körper braucht jeden Tag alle essenziellen Mineralstoffe, nur in sehr unterschiedlichen Mengen. Bei Calcium sind es für Erwachsene rund 1.000 mg, bei Magnesium je nach Geschlecht bei 300 bis 350 mg. Spurenelemente werden in geringeren Mengen benötigt. Bei Selen etwa 60 bis 70 µg täglich. Die genauen Referenzwerte der DGE hängen von Alter und Geschlecht ab.

Was sind die 7 wichtigsten Mineralstoffe?

Als die sieben wichtigsten Mineralstoffe werden häufig die sogenannten Mengenelemente bezeichnet: Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid, Phosphor und Schwefel. Sie kommen im Körper in größeren Mengen vor. Daneben gibt es essenzielle Spurenelemente wie Eisen, Zink oder Jod, die in geringeren Mengen benötigt werden, für die Gesundheit aber genauso unverzichtbar sind.

Reicht eine normale Ernährung für genug Mineralstoffe aus?

In vielen Fällen ja. Wer regelmäßig Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Nüsse und Milchprodukte isst, deckt einen Großteil seines Bedarfs. Lücken, d.h. Mineralstoffdefizite könnten durch eine einseitige Ernährungsweise und in bestimmten Lebensphasen entstehen. Jod in der Schwangerschaft und Eisen in der Menstruation sind gut Beispiele dafür. Bei veganer Ernährung verdient auch Zink besondere Aufmerksamkeit. Nahrungsergänzungsmittel mit Mineralstoffen können Defizite ausgleichen bzw vorbeugen.

Woran merke ich, dass mir Mineralstoffe fehlen?

Ein Mangel entwickelt sich oft schleichend. Müdigkeit, Wadenkrämpfe, brüchige Nägel oder häufige Infekte können viele Ursachen haben, eine Selbstdiagnose ist deshalb schwierig. Vermuten Sie einen Mineralstoffmangel, lassen Sie Ihre Werte ärztlich bestimmen, bevor Sie hoch dosiert ergänzen.

Kann man Mineralstoffe überdosieren?

Ja. Gerade bei Spurenelementen liegen sinnvolle und zu hohe Mengen teils nah beieinander. Zu viel Zink kann zum Beispiel die Aufnahme von Kupfer stören. Bei Magnesium führt eine zu hohe Einzeldosis eher zu weichem Stuhl. Halten Sie sich an die Verzehrempfehlung, besonders wenn Sie mehrere Präparate kombinieren.

Was muss ich bei der Einnahme von Mineralstoffen beachten?

Grundsätzlich können verschiedene Mineralstoffe miteinander kombiniert werden. Bei einzelnen Nährstoffen lohnt sich jedoch ein Blick auf den Einnahmezeitpunkt. Eisen wird beispielsweise am besten mit etwas Abstand zu Kaffee, schwarzem Tee und calciumreichen Mahlzeiten eingenommen, da diese die Eisenaufnahme beeinträchtigen können. Vitamin C kann hingegen die Eisenaufnahme verbessern. Beachten Sie deshalb die Verzehrempfehlungen der jeweiligen Präparate.

Wann nimmt man Mineralstoffe am besten ein?

Die meisten Mineralstoffe verträgt der Magen am besten zu einer Mahlzeit. Eisen wird nüchtern besser aufgenommen, kann dann aber auf den Magen schlagen. Magnesium nehmen viele gern am Abend. Wichtiger als die Uhrzeit ist, dass Sie die Einnahme regelmäßig in Ihren Alltag einbauen.

Welche Lebensmittel enthalten viele Mineralstoffe?

Nüsse, Samen und Vollkorn liefern viel Magnesium und Zink. Milchprodukte und grünes Gemüse wie Grünkohl oder Brokkoli sind gute Calciumquellen. Eisen steckt in Fleisch, Hülsenfrüchten und Haferflocken, Jod vor allem in Seefisch und jodiertem Speisesalz. Paranüsse sind für ihren hohen Selengehalt bekannt.

Sind Mineralstoffe und Elektrolyte dasselbe?

Nicht ganz. Elektrolyte sind elektrisch geladene Teilchen von Mineralstoffen, die gelöst in den Körperflüssigkeiten vorliegen. Dazu gehören vor allem Natrium, Kalium, Chlorid, Magnesium und Calcium. Sie spielen unter anderem eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Flüssigkeitshaushalts. Nach längerer, intensiver körperlicher Belastung mit starkem Schwitzen kann es sinnvoll sein, neben Flüssigkeit auch verlorene Elektrolyte zu ersetzen.