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Passionsblume: beruhigend und entspannend

Für heilkundliche Zwecke ist unter den Passionsblumen vor allem die Art Winterharte Passionsblume (Passiflora incarnata) bedeutsam, die als sogenannte „Typusart“ auch zugleich als die idealtypische unter den über 500 Passionsblumenarten gilt. Diese Blume sieht nicht nur wunderschön aus, sie ist auch in der Naturheilkunde schon lange als mild wirkendes und rein natürliches Beruhigungs- und Schlafmittel beliebt.

 

Was genau sind Passionsblumen?

Heimisch ist die Winterharte Passionsblume in tropischen und subtropischen Gebieten Mittel-, Nord- und Südamerikas. Dort wächst sie als immergrüner, ausdauernder Kletterstrauch mit Trieben von 2 bis 6 Metern Länge. Das hervorstechendste Merkmal der Passionsblume sind die farbenfrohen, oft rot-violetten Blüten, die von Juni bis September wie kleine Sonnen leuchten können und das Gewächs zu einer attraktiven Zierpflanze machen.

 

Was ist das Besondere an Passionsblumen?

Zubereitungen aus der Winterharten Passionsblume besitzen beruhigende, entspannende, angstlösende, schlaffördernde und krampflösend Effekte. Die Erfahrung dieser wohltuenden Wirkungen der Passionsblume stützt sich vor allem auf eine lange volksmedizinische Tradition und tägliche Praxis. Präparate aus getrockneten Passionsblumen machen nicht abhängig. Obendrein lassen sie sich gut mit anderen pflanzlichen Mitteln kombinieren, wodurch sich der beruhigende Effekt verstärkt.

 

Was sind die wichtigsten Inhaltsstoffe der Passionsblume?

Die pharmakologisch besonders interessanten Bestandteile der Passionsblume stammen aus der Gruppe der Flavonoide. Dabei handelt es sich vor allem um cyanogene Glycoside, ätherisches Öl, freie Aminosäuren und Polysaccharide.

 

Verwendung von Passionsblume

In der Naturheilkunde nutzt man Extrakte aus Passionsblumen vor allem bei innerer Anspannung, bei Unruhezuständen und den daraus folgenden leichten Schlafstörungen. Auch bei Reizbarkeit und zur Entspannung können entsprechende Präparate zum Einsatz kommen. Kombinationen mit anderen pflanzlichen Beruhigungsmitteln zum Beispiel aus Lavendel, Baldrian, Hopfen oder Melisse als förderlich erwiesen, da sich die Wirkungen gegenseitig verstärken können.

 

Woher stammt der Name der Passionsblume?

In Deutschland kann uns die Passiflora incarnata unter den Bezeichnungen „Winterharte Passionsblume“ oder „Fleischfarbene Passionsblume“ begegnen, oft aber auch einfach nur als „Passionsblume“. Den Namen erhielt die Pflanze wahrscheinlich von Missionaren in Südamerika. Im üppig leuchtenden Strahlenkranz der Blume erkannten sie die Dornenkrone Christi. So stand in ihren Augen die Blume symbolisch für das Leiden Christi und erhielt ihren Namen vom Lateinisch „passio“ (Leiden).


Wie werden Präparate aus Passionsblumen gewonnen?

Anbaugebiete für pharmazeutische Zwecke finden sich in nennenswertem Umfang in den USA und in Indien, aber auch im Süden Europas. Die Ernte erfolgt in der Blütezeit durch Abschneiden der Triebe kurz oberhalb des Bodens. Unter guten Bedingungen lassen sich Passionsblumen zweimal im Jahr ernten. Anschließend wird die gesamte Pflanze an der Luft oder mit Heutrocknern getrocknet. Qualitätsmindernd für Präparate ist ein hoher Stängelanteil.

 

Was sollte ich bei der Nutzung von Passionsblume beachten?

Präparate mit Passionsblume gibt es als Kapseln, Tabletten, Tropfen, Dragées und auch als Tee. Wer auf Passionsblumengewächse allergisch reagiert, sollte auf die Einnahme verzichten. Bei der Auswahl sollte man auf eine hochwertige Zubereitung wie Passionsblumen-Extrakt zum Beispiel in Kapselform achten, da diese in der Regel eine hohe Konzentration der Wirkstoffe aufweisen und exakt dosiert werden können. Eine Kombination mit Melatonin zur Verkürzung der Einschlafzeit ist besonders sinnvoll, ergänzt mit zum Beispiel Lavendel, L-Tryptophan, Vitamin B6 und Magnesium.

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