Es ist kein Hummus aus Kichererbsen, kein Aioli oder Mayonnaise mit Eiern, sondern ganz einfach ein 100% veganes Mus aus weißen Bohnen, das mit dem richtigen "Tuning" wie Kurkuma und frisch gepresstem Olivenöl einfach unschlagbar gut schmeckt und vielfältig eingesetzt werden kann. Wir nennen Ihnen hier gleich zwei Möglichkeiten, als Brotaufstrich und zum Dippen mit Karotten, Paprika, Gurken, Staudensellerie oder einfach nur mit Ihrem Lieblingsbrot.
Bevor es zum Rezept geht, schauen wir uns die Zutaten an.
Hallo gutes Protein! Die weiße Bohne
Diese Hülsenfrüchte sind nicht nur wegen ihres Geschmacks interessant, sondern auch wegen ihrer positiven Auswirkungen auf unsere Verdauung und unser Wohlbefinden. Wussten Sie, dass Bohnen, in diesem Fall die weiße Gartenbohne, eine hervorragende pflanzliche Eiweißquelle sind? So bieten die Körner der Gartenbohne mehr als 20% Protein. Proteine sind am Erhalt von Knochen beteiligt und sind auch noch ein Schönheitsfaktor. Sie tragen zum Erhalt und zur Zunahme von Muskelmasse bei. Über schöne Muskeln freuen wir uns das ganze Jahr über und vor allem im Sommer, wenn die Temperaturen nach oben gehen und die Hosen und Kleider kürzer werden.
Nächster Pluspunkt: Die weiße Bohne hilft bei der Verdauung und alles, was Ihre Verdauung leichter macht, hilft Ihnen für mehr körperliches Wohlbefinden. Wie? Die Bohne enthält einen Glycoproteinkomplex, der verhindert das langkettige Kohlenhydrate in Zuckermoleküle verwandelt werden und diese dann in Körperfett umgewandelt werden. Weniger Kohlenhydrate macht sich übrigens auch auf Ihren Blutzuckerspiegel bemerkbar, der damit gesenkt wird.
Ciao, Ciao ... Mit Bohnen gegen Heißhungerattacken
Und nun zum letzten Pluspunkt, weil Sie bestimmt endlich zum Rezept wollen. Das Böhnchen, so wie viele andere Hülsenfrüchte, enthalten unverdauliche Pflanzenfasern, die sättigende Eigenschaften haben, das heißt, Sie werden gut und langanhaltend gesättigt und können so Heißhungerattacken vorbeugen.
Knoblauch-Weissdorn
Herzklassiker aus der Naturheilkunde
Gute Ballaststoffe
Diese Pflanzenfasern sind auch für unsere Darmflora interessant. Die vielen Bakterienstämme in unserem Darm freuen sich über die Pflanzenfasern, auch Ballaststoffe genannt, weil sie im Dickdarm fermentieren und den "guten" Darmbakterien als Nahrung dienen.
So, jetzt haben Sie mehr als drei gute Gründe, warum dieses Bohnenmus-Rezept eine feine Sache für Ihren Gaumen und Ihr Wohlbefinden ist. Wenn Sie kein Bohnenfreund wegen Blähungen sind, dann teste vorher nur ein bisschen. Tipp: In der arabischen und indischen Küche werden Gewürze wie Kümmel und Kurkuma gerne verwendet, um eventuell schwer verdauliches leichter zu machen und Blähungen vorzubeugen. Teste es aus.
Genug geschrieben – los geht's:
Zutatenliste:
- 250 g weiße Bohnen aus der Dose oder 200 g trockene weiße Bohnen
- 1 Zitrone
- 1 Knoblauchzehe
- frisch gepresstes Olivenöl
- schwarzer Pfeffer
- Curcuma oder Rosenpaprika
- zur Dekoration schwarze Oliven, Chiasamen oder Leinsamen
Zubereitung:
Die Bohnen aus der Dose abtropfen lassen und in den Mixer geben. Kleiner Tipp: Das Bohnenwasser können Sie für vegane Mayonnaise weiterverwerten, also nicht einfach in den Abfluss geben. Wenn Sie trockene Bohnen nehmen, dann lassen Sie sie über Nacht einweichen und geben Sie sie am nächsten Tag in einen Kochtopf. Lassen Sie sie ca. 45 Minuten mit einem Lorbeerblatt zugedeckt 45 Minuten köcheln. Anschließend abtropfen und in den Mixer geben. Jetzt geben Sie 4 Esslöffel Öl, 4 Esslöffel Zitronensaft, schwarzen Pfeffer und eine geschälte Knoblauchzehe, die Sie vorher in kleine Stücke schneiden, in den Mixer. Püriere alles solange bis Sie ein cremiges Mus erhalten. Jetzt können Sie abschmecken und bei Bedarf etwas mehr Zitrone oder Öl hinzugeben. Das Mus nun in eine schöne bunte Schale geben und etwas Curcuma darüberstreuen, wahlweise kann es auch Rosenpaprika sein. Dann schwarze Oliven zerkleinern und dekorieren oder wenn Sie keine schwarzen Oliven mögen, dann mit etwas Chiasamen oder Leinsamen bestreuen. Fertig ist Ihr Bohnenmus. Bon Appétit.
• Zu der #lebennurbesser-Rezeptsammlung geht es hier lang.
• Jetzt möchten Sie doch mehr zum Thema Ballaststoffe und Verdauung wissen? Hier erfahren Sie mehr.


