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Medicom

Borretschöl – schon bei den Römern bewährt

In der römischen Antike glaubte man, dass Borretschöl die Sinne des Menschen erheitern könne. Die Pflanze mit dem botanischen Namen Borago officinalis war aber auch in der Volksmedizin beliebt.

 

Sie diente als Arznei bei Nervosität, Stress, Darmbeschwerden, Menstruationsproblemen und Kater. Die Heimat der auch Gurkenkraut genannten Pflanze ist das östliche Mittelmeer - sie braucht also viel Sonne, damit sie ihre Höhe von 50-100 cm erreichen kann. Für die Aufzucht im Topf empfiehlt sich daher der Balkon. Borretsch ist stark behaart und bildet verzweigte Stengel mit ovalen, fleischigen Blättern und blauen Blüten; seine Kultur überdauert ein Jahr und vermehrt sich durch Aussaat, die Blüte dauert von Mai bis Oktober.

 

Borretschöl pflegt die Haut

An Inhaltsstoffen bildet Borretsch ätherische Öle sowie Gerb- und Schleimstoffe, diese sollen im menschlichen Körper wassertreibend, blutreinigend, leicht abführend, nervenstärkend und stimmungsanregend wirken. Wertvoll ist das aus Borretsch gewonnene Öl, weil es bis zu 24 % an Gamma-Linolensäure enthält - viel mehr als das Öl der Nachtkerze oder des Schwarzkümmels. Die Gamma-Linolensäure aus Borretschöl gilt als Vitalstoff, der die Haut pflegt.

 

Gamma-Linolensäure ist eine Fettsäure, aus der im Körper Eicosanoide gebildet werden. Diese Gewebshormone erfüllen im Körper vielfältige regulierende Aufgaben. Ausgehend von den verschiedenen Fettsäuren, aus denen Eicosanoide gebildet werden, besitzen diese unterschiedliche Wirkungen. Wenn die Nahrung durch Gamma-Linolensäure ergänzt wird, können diese regulierenden Prozesse positiv beeinflusst werden.