ekomi Trusted Shops Bio Madin

Medicom

Kupfer: gibt dem Haar Farbe

Kupfer ist wichtig für den Eisenstoffwechsel und damit – in Kombination mit Eisen – für den Sauerstofftransport im Blut.

 

In welchen Lebensmitteln ist Kupfer enthalten?

In Innereien (Leber), Fisch, Getreideprodukten, Nüssen, grünem Gemüse, Kaffee, Tee und Kakao.

 

Herkunft - Funktion - Versorgung

Kupfer aktiviert eine Vielzahl von Enzymen im menschlichen Körper. Einige dieser Enzyme, wie z.B. die Cytochrom-C-Oxidase, dienen der sogenannten Atmungskette. Als Atmungskette bezeichnet man die Stoffwechselreaktionen unseres Körpers, die eine Energiegewinnung aus unserer Nahrung ermöglichen. Ein weiteres durch Kupfer aktiviertes Enzym ist die Superoxiddismutase, die für die Neutralisation Freier Radikale im Körper zuständig ist. Weitere kupferhaltige Enzyme sind Caeruloplasmin und Ferroxidase I, die von entscheidender Bedeutung für den Eisenstoffwechsel sind. Eine zu geringe Zufuhr an Kupfer kann daher auch eine Anämie (Blutarmut) hervorrufen. Auch das Immunsystem braucht Kupfer, daher wirkt sich ein Kupfermangel immer im Sinne einer erhöhten Infektanfälligkeit aus. Außerdem ist Kupfer als Bestandteil des Enzyms Lysyloxidase für die Verflechtung der beiden tragenden Bindegewebseiweiße Kollagen und Elastin verantwortlich. Kollagen und Elastin sorgen für die Struktur und Elastizität des Bindegewebes. Außerdem ist Kupfer wichtig für die Farbgebung (Pigmentierung) von Haut, Haaren und Augen.

 

Verwendung von Kupfer

  • Blutarmut (Anämie): Zusammen mit Eisen kann Kupfer bei einer durch Kupfermangel bedingten Blutarmut eine Besserung bewirken.
  • Antioxidative Wirkung: Als Bestandteil der Superoxiddismutase ist Kupfer am Abbau Freier Radikale beteiligt.
  •  

    Fehlt Dir Kupfer?

    Schon bei einem zutreffenden Punkt könnte Deine Kupferversorgung zu knapp sein:

  • Meidest Du Fleisch?
  • Verwendest Du hochdosierte Vitamin-C-Produkte?
  •  

    Wie viel Kupfer braucht der Körper?

    Tagesdosis Kupfer in mg
    Quelle: DGE (vereinfacht)
    Säuglinge
    0 - 4 Monate 0,2-0,6
    4 - 12 Monate 0,6-0,7
    Kinder
    1 - 4 Jahre 0,5-1,0
    4 - 7 Jahre 0,5-1,0
    7 - 10 Jahre 1,0-1,5
    10 - 13 Jahre 1,0-1,5
    13 - 15 Jahre 1,0-1,5
    Jugendliche u. Erwachsene
    15 - 19 Jahre 1,0-1,5
    19 - 25 Jahre 1,0-1,5
    25 - 51 Jahre 1,0-1,5
    51 - 65 Jahre 1,0-1,5
    65 Jahre u. älter 1,0-1,5
    Schwangere 1,0-1,5
    Stillende 1,0-1,5