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Aminosäuren

Aminosäuren sind die Bausteine von Eiweißen und die wiederum nutzt der Körper als Baustoffe sowie für Steuerungsprozesse. Der menschliche Körper kann aus 20 Aminosäuren Proteine mit den unterschiedlichsten Eigenschaften bilden. Man unterscheidet essenzielle und nichtessenzielle Aminosäuren. Die essenziellen Aminosäuren können von unserem Organismus nicht gebildet werden, das heißt, sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Die nichtessenziellen Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen. Insbesondere Fleisch, Fisch, Milch, Milchprodukte und Eier sind reich an Protein.

 

Proteine sind uns allen als wertvolle und lebensnotwendige Nahrungsbestandteile bekannt. Sie sind nicht nur Bausteine des Organismus, sondern haben als Enzyme oder Hormone auch regulierende Funktionen. Proteine bestehen aus Aminosäuren. Wegen ihrer entscheidenden Funktionen für den Stoffwechsel stellen Proteine für viele Menschen den Inbegriff eines lebensnotwendigen und muskelaufbauenden Nährstoffs dar. Eiweiße (Proteine) sind aus Aminosäuren zusammengesetzt. Fisch und Fleisch sind besonders reich an Aminosäuren, sie sind jedoch auch in pflanzlicher Nahrung zu finden.

 

Aminosäuren – Wichtige Proteinlieferanten

Insbesondere vom Tier stammende Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier sind reich an Proteinen. Aber auch pflanzliche Lebensmittel, vor allem Getreide und Hülsenfrüchte, haben große Bedeutung als Proteinlieferanten. Für den Beitrag, den ein Lebensmittel zur Proteinversorgung leistet, ist natürlich seine Proteinmenge entscheidend. Auch von Bedeutung ist, wie gut unser Körper dem Nahrungsmittel die Aminosäuren entziehen kann und welche Aminosäuren überwiegend enthalten sind. So sind pflanzliche Proteine in der Regel schlechter verdaulich als tierische, da die pflanzliche Zellwand einem Angriff der Verdauungssäfte oftmals widersteht.

 

Proteinzufuhr früher und heute

Vergleicht man unsere Ernährungsgewohnheiten mit denen Ende des 18. Jahrhunderts, zeigen sich einige Veränderungen. So war beispielsweise die Kohlenhydratzufuhr damals besonders hoch und zeichnete sich durch einen hohen Anteil ballaststoffhaltiger Lebensmittel wie Kartoffeln und Getreide aus. Dies ist aus ernährungsphysiologischer Sicht positiv zu werten. Demgegenüber lag der Anteil von Proteinen und Fetten deutlich niedriger als heute und betrug für Fette etwa nur 25 g täglich (heute etwa 130 g) und für Proteine etwa 60 g täglich. Hinzu kommt, dass die Menschen damals andere Proteinquellen für ihre Ernährung nutzten. Das Eiweiß stammte früher sehr viel seltener aus tierischen Quellen, es wurden überwiegend pflanzliche Proteinträger verzehrt. Während der Anteil tierischen Proteins früher nur bei etwa 6 % lag, langen wir heute deutlich kräftiger zu. Mittlerweile entstammen ca. 65 % unserer Proteine tierischen Lebensmitteln.

 

Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass eine proteinreiche Ernährung nicht schädlich für die Knochen ist, solange sie von einer ausreichenden Calciumaufnahme begleitet wird.