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Auf dieses Gemüse und Obst achten: Rot, orange und gelb

Sie sind rot, orange, gelb und sie haben eines gemeinsam. Sie stecken voller sekundärer Pflanzenstoffe. Bei Tomaten & Co heißt es für Bakterien, Viren und Keime Alarmstufe Rot. Hol Dir den roten Teller. Hier erfährst Du warum.

Rote Gemüse- und Obstsorten sind reich an sekundären Pflanzenstoffen. Sie sind für die knallrote, orangene oder gelbe Farbe verantwortlich. Im Falle der Rötlinge ist es Beta-Carotin, was im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Sie schützen die Pflanze aber auch vor Eindringlingen. Das sind hochpotente Antioxidantien in unserem Körper. Sie können Freie Radikale neutralisieren und sind somit wichtige Zellschützer. Was unsere Zellen schützt, ist gut für unser Immunsystem, Herz-Kreislauf-System, unsere Haut und insgesamt unser Wohlgefühl. Beta-Carotin ist nur einer von vielen Antioxidantien. Zu den wichtigen gehören auch Lycopin, Polyphenole, Phyosterole, Proanthocyanidine etc. Das findest Du in Tomaten, Kürbissen und Cranberrys zum Beispiel.

Lycopin: Die feuerrote Kraft der Tomate

Antioxidans und Lichtschutzfaktor von innen. Für Ernährungsexperten wie Dr. med. Anne Fleck ist das mediterrane Fruchtgemüse ein Alleskönner. Denn in der Tomate steckt Lycopin, das zur Gruppe der Carotinoide gehört. Es ist stark antioxidativ und für die rötliche Farbe in Tomaten verantwortlich. Die besondere chemische Struktur dieses sekundärenPflanzenstoffes ermöglicht es, Singulettsauerstoff (Freies Radikal), der durch Oxidation entsteht, zu binden und zu neutralisieren. Das macht Lycopin zu einem hervorragenden inneren Schutz für unsere Zellen.

Gut zu wissen: Das meiste Lycopin nehmen wir in unserer Nahrung über Tomaten und Tomatenprodukte auf. Interessant: Der Lycopingehalt von verarbeiteten Tomaten oder Tomatenprodukten ist im Vergleich zu frischen, rohen Tomaten wesentlich höher. Denn Lycopin in ölgelösten oder in erhitzen Tomatenprodukten ist für unseren Organismus besonders gut verwertbar oder anders ausgedrückt besonders gut bioverfügbar.

Konzentrat für das Herz

Damit nicht genug. Aus dem kernumgebenden Gelee der roten Frucht kann man ein standardisiertes wasserlösliches Tomatenkonzentrat  (WSTC II) gewinnen. Hier ist nicht Lycopin entscheidend, da es dort nicht vorkommt, sondern andere sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Flavonoide. Dieses spezielle Tomatenkonzentrat hilft, die normale Bluttplättchenaggregation zu erhalten und trägt so zu einem gesunden Blutfluss bei. Das hat sogar die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) bestätigt. Demnach tritt die positive Wirkung des natürlichen wässrigen Tomatenkonzentrats bei 150 mg zusammen mit einem Glas Flüssigkeit schon nach 1,5 Stunden ein.

Kürbis: Auf den Kern kommt es an....

Die Vielfalt der Kürbisse reicht bis an die 800 verschiedenen Sorten. Allerdings sind nicht alle davon essbar. Diejenigen Kürbisfrüchte, die man für die Küche verwenden kann, enthalten wie viele anderen Früchte auch Samen. Die reifen, getrockneten Kürbiskerne enthalten neben ungesättigten Fettsäuren, Proteinen, Kohlenhydraten, Spurenelementen und Vitamin E wertvolle Phytosterole. Sie kommen vor allem in fettreichen Pflanzenteilen wie Samen und Kernen vor. Kürbiskerne beinhalten besonders viele Phytosterole.
In der Naturheilkunde sind Kürbiskerne der Klassiker zur Stärkung der Blase und der Prostata. Zur Stärkung des Gaumens lässt sich mit Kürbisfleisch und den Kürbiskernen in der Küche viel Leckeres zaubern. Ab August hat er Saison. Spätestens im November dient er der Dekoration und dem Suppentopf.

Süß wie Engelshaar

Wer Süßes und Kürbisfleisch mag, sollte mal spanische Süßspeisen mit „cabello de ángel“ probieren, was übersetzt so viel wie „Engelshaar“ bedeutet. Es wird aus den Fruchtfleischfasern gewonnen, karamellisiert und dient als süße Füllung in Blätterteiggebäck oder es wird als Konfitüre verarbeitet.

• Tipp: Süß macht scharf
Der süßliche Geschmack des Kürbisfleisches lässt sich ideal mit Scharfem mischen. Ein gutes Beispiel dafür ist eine Kürbissuppe mit Ingwer. Auch die Kürbiskerne mit ihrem nussig-bitteren Beigeschmack sind eine einfache und schnelle Zutat in Sommersalaten.

Cranberry: Beerenkraft gegen Bakterien

Eine weitere Frucht gilt in der Natur als Unterstützer der Blase, des Darms und des Immunsystems. Die leuchtend rote Cranberry oder auch Moosbeere genannt stammt ursprünglich aus Nordamerika. Ihre Dienste in der Küche erfüllt sie vor allen Dingen als getrockneter Snack, in Müsli- und in Beerenmischungen. Es gibt auch Kompott, Saft und sogar Lutschtabletten und Tee mit Cranberry. Auch Muffins mit der roten, sauren Frucht sind sehr beliebt.

Wer Cranberrys isst, profitiert doppelt. Etwas herber als die Rosine im Geschmack bietet die Frucht reichlich sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders interessant sind die sogenannten Proanthocyanidine (PACs). Das sind Gerbstoffe, die verhindern, dass sich Krankheitserreger wie Escherichia-coli-Bakterien, im Darm oder an den Schleimhäuten des Harntraktes festsetzen. Krankheitserreger können im Darm und im Harnweg zum Bakterienungleichgewicht führen und Entzündungen sowie Pilzerkrankungen verursachen. PACs aus der Cranberryfrucht verhindern, dass sich die Bakterien festsetzen. Die Erreger werden so über den Harnweg ausgeschieden. Im Darm sorgen sie für eine Wohlfühl-Balance.

• Tipp: Saft ist nicht gleich Saft
Achte bei Cranberrysaft darauf, dass es Direktsaft oder auch Muttersaft ist. Das ist Fruchtsaft, der frisch gepresst und ungefiltert abgefüllt wird, somit bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe weitestgehend erhalten.

• Möchtest Du wissen, welche Gesundheitsprodukte es mit sekundären Pflanzenstoffen gibt? Hier geht es lang.
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