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Winterfitprogramm: Gut durch den Winter kommen

Fit in der kalten Jahreszeit? Oder fühlst Du Dich im Winter schneller gestresst, eher müde und antriebslos? Wenn draußen klirrende Kälte herrscht, zieht es viele auf das Sofa unter die Kuscheldecke. Wenn Du im Winter fit bleiben willst, dann probiere es mal mit einer bunten Mischung zum Entspannen, Wohlfühlen und Energie tanken aus. Dein Winterfitprogramm in 7 Schritten.

• Bewegung: Altbewährter Stresskiller

Joggen, Radfahren, Schwimmen und andere Ausdauersportarten eignen sich optimal als Ventil, um Anspannungen und Stress abzubauen. Am besten regelmäßig in den Alltag integrieren. Bewege Dich lieber draußen in der Natur oder im Stadtpark anstatt Dein Training in geschlossenen Räumen durchzuführen. Suche Dir eine Sportart aus, die Dir wirklich Spaß macht. Zusammen mit Freunden sporteln, macht sogar doppelt viel Spaß. Wenn Du Dich regelmäßig bewegst, wird Dein Körper sich an den bewegungsaktiven Stil gewöhnen und Du wirst Dich auf Deine nächste Sporteinheit freuen. Achte beim Sport auf eine ausreichende Zufuhr von Magnesium. Denn der Mineralstoff ist wichtig für die Funktion der Muskeln und verhindert Krämpfe und Muskelverspannungen während des Trainings. Sport hilft auch bei Müdigkeit im Winter. Du wirst fitter am Tag sein und abends findest Du eher Deine Bettruhe.

• Saunieren nach dem Sport

Einige Fitnessexperten empfehlen nach dem Sport in die Sauna zu gehen. Zwischen dem Training und dem Saunagang sollte eine halbe Stunde vergehen. So kann sich der Puls wieder normalisieren. Wenn die Körpertemperatur erhöht ist, ist die Durchblutung aktiver und die Muskulatur kann noch besser entspannen. Saunieren hat positive Effekte auf Körper und Geist. Der Wechsel von trockener Wärme und Abkühlung trainiert das Herz-Kreislaufsystem, die Blutgefäße werden geweitet und verengt. Zudem wird der Stoffwechsel angeregt. Regelmäßiges Saunieren fördert Dein Immunsystem im Winter und regt den Stoffwechsel an. Wenn Du körperliche Beschwerden hast, solltest Du vorher mit Deinem Arzt klären, ob Sauna das richtige für Dich ist.

• Massagen: Die Kunst des Ayurveda

Wenn Deine Schwachstellen bei Anspannung die Verdauung ist, kann eine Bauchmassage wohltuend wirken. Dazu solltest Du Deine Hand in leicht erwärmtes Sesamöl tauchen und den Bauchnabel in kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn massieren. Neben gezielter Anregung der Darmaktivität entspannt diese Massage den ganzen Körper. Wirksam bei Darmproblemen sind auch probiotische Kulturen, denn Milchsäurebakterien verhelfen dem Darm zu mehr Gleichgewicht. Das wirkt sich positiv auf die Balance des gesamten Organismus und das Immunsystem aus.

• Meditation

Meditation leitet sich vom lateinischen Begriff „medius“, die Mitte, ab. Durch Meditieren kannst Du Entspannungsmomente fördern und zwar mit doppeltem Effekt. Du entspannst während des Meditierens und bist bei Stresssituationen im Alltag gelassener. Der erwünschte Entspannungszustand wird erreicht, wenn sich die Gedanken auf einen Punkt, ein Bild oder einen Klang konzentrieren. Bei regelmäßiger Übung hat Meditation positive Auswirkungen auf die Gesundheit: Herzschlagfrequenz und Blutdruck sinken, die Muskeln entspannen sich und die Stresshormone wie zum Beispiel Cortisol verringern sich.

• Die Antistress-Kur für zu Hause

In der Winterzeit ist unser Immunsystem besonders herausgefordert. Wenn es kalt ist, haben Bakterien und Viren ein leichtes Spiel. Die Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und können ihre Schutzfunktionen nicht ausüben. Wie wäre es mal mit einer Nährstoffkur von innen. Propolis und Holunderbeere, Vitamin C und Zink, stärken das Immunsystem. Q10, das aus der Kosmetik bekannte Vitaminoid fördert die körpereigene Energieproduktion. Bestimmte Heilpflanzen wie Ashwagandha, Rhodiola rosea und Holy Basil helfen Dir Dein Wohlbefinden und Deine innere Balance herzustellen.

• Yoga

Auch wenn viele denken Yoga habe etwas mit Akrobatik zu tun, wirken die Yogaübungen ganzheitlich auf die innere und äußere Balance. Yoga baut Stress ab, entspannt und gibt Dir Kraft. Yogaübungen beinhalten nicht nur das Dehnen und Straffen des Körpers, sondern auch meditative Elemente, die zu mehr Gelassenheit führen. Dabei braucht es weder einen speziellen Ort noch eine besondere Ausrüstung; bequeme Kleidung und eine Matte reichen, um Yoga einfach zu Hause zu praktizieren. Von Du noch nie Yoga gemacht hast oder mehr wissen willst, gibt es viele zahlreiche fachliche Anleitungen, die sich einfach durchführen lassen, zum Beispiel im Buch „Anti-Stress-Yoga“ von Petra Orzech.

• Genussmomente stärken 

Nicht nur die Stressreduktion im Alltag, auch mehr Zeit für Familie und Freunde sowie mehr Zeit für sich selbst stehen bei den Deutschen hoch im Kurs – laut Umfrage der DAK bei 55 und 48 Prozent der Befragten. Das sind gute Vorsätze, die dabei helfen, entspannt zu bleiben. Viele tendieren dazu im Winter privat inaktiver zu werden. Dabei ist ein ausgefülltes Privatleben ist für Körper und Geist wichtig. Dazu gehört auch, sich selbst eine Auszeit mit Freunden und Familie zu nehmen. Das kann auch ein spontanes Treffen mit Freunden, ein Kinoabend zu zweit oder der Besuch des neuen Feinschmeckerrestaurants sein: Sich selbst belohnen, hilft Dir dabei abzuschalten und sich zu erholen.

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